#84 – Vogelschutz: Unter die Flügel greifen – mit Jörg-Andreas Krüger

Shownotes

Nistkästen aufhängen, Gärten naturnah gestalten oder Schutzgebiete ausweisen: Vogelschutz hat viele Gesichter. Doch welche Maßnahmen helfen wirklich? Und wie gelingt es, Arten zu schützen, ohne das große Ganze aus dem Blick zu verlieren? Gemeinsam mit NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger sprechen Martin und Fabian über Erfolge, Herausforderungen und die Zukunft des Vogelschutzes. Von der lokalen Brutkolonie bis zum internationalen Vogelzug wird schnell klar: Vogelschutz ist Teamarbeit. Also zurücklehnen, inspirieren lassen und erfahren, wie wir unseren gefiederten Nachbarn unter die Flügel greifen können.

Diese Folge wird von Amiva unterstützt. Der nachhaltige Mobilfunkanbieter aus Düsseldorf investiert in erneuerbare Energien und erzeugt so doppelt so viel Windstrom, wie durch die Handynutzung seiner Kundinnen und Kunden verbraucht wird. Tarife gibt es ab 10 Euro mit 5G und Allnet-Flat. Mit dem Code NABU20 erhaltet ihr 20 Euro Gutschrift. Mehr Infos unter amiva.de.

Alle Links und Infos zu den Themen dieser Folge findet ihr wie immer unter: NABU.de/vogelpodcast

Vogel-und-Natur-Exkursion mit Fabian Karwinkel nach Costa Rica vom 20.02.27-08.03.27: www.diamir.de/Fabian

Wenn euch der Podcast gefällt, abonniert ihn, empfehlt uns weiter und hinterlasst gerne eine Bewertung.

Fragen, Feedback oder einfach ein nettes Hallo? Schreibt uns an: vogelpodcast@NABU.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Ja, so klingt der.

00:00:01: Falls man ihn nicht sieht

00:00:02: ... Das Soundmaschine auch vorbereitet?

00:00:04: Wenn er es in der Luft ist, dann ist das schwer zu übersehen.

00:00:07: Ich sag mal fliegende Zimmertür!

00:00:25: Halli hallo und herzlich willkommen.

00:00:27: Schön dass ihr wieder eingeschaltet habt zu Reingezwitschat dem Vogelpodcast des NABU Im Studio.

00:00:33: mit mir zusammen ist Fabian Karwinkel wie immer natürlich.

00:00:36: Hallo Fabian Hallo

00:00:37: alle Und ich sitze hier neben Martin Rümler, Nabofogelschutzexperte und wir sind zu dritt heute.

00:00:44: Wir haben eine große Ehre, das ist hier nicht weniger als der Präsident vom NABO bei uns.

00:00:50: Herzlich willkommen Jörg Andreas Krüger!

00:00:51: Vielen Dank für die Einladung, freue mich!

00:00:53: Wir freuen uns auch denn wir reden heute nämlich über ein ganz großes wichtiges Thema, nicht nur im NABo sondern auch in der Politik, in der Gesellschaft, nämlich über das Thema Vogelschutz.

00:01:03: was Für Errungenschaften hatten wir in der Vergangenheit, was ist gerade wichtig und was wird zukünftig wichtig sein?

00:01:08: Darüber werden wir heute alles reden.

00:01:10: Aber bevor wir dies tun natürlich noch ein kleiner Vogelfag den uns Fabian credenzt nämlich zur Zahl Vierundachtzig.

00:01:16: Wir haben nämlich die Vierunachtzigste Folge.

00:01:18: ja und den habe ich diesmal aus einem Buch das wurde uns aus der zuhörenden Schaft empfohlen.

00:01:22: vielen Dank nochmal dafür.

00:01:24: dass heißt Vögel von eleganten Älztern, gratiösen Gänsen und zaghaften Zeisigen von Tate & Taylor.

00:01:31: Und da steht nämlich unten auf der Seitenzahl ein kleiner Fun-Fact zu der jeweiligen Seitenzahl also genau das was wir jetzt in dieser Folge auch machen.

00:01:39: Da fand ich bei der Vierundacht sich den sehr interessant und zwar Peter de Große Einstiger Zahr von Russland und später erster russischer Kaiser aß auf seiner politischen Reise Richtung Europa mit seinem Gefolgschaft im Royal Hotel, im britischen Gull Damming.

00:01:56: So eine kleine Kleinstadt.

00:01:58: Vierundachtzig Eier mit seiner Gefolgschaft zum Frühstück und hat die Rechnung bis heute nicht bezahlt.

00:02:04: Aber

00:02:04: welche Vogel-Eier das waren weißt du nicht?

00:02:06: Ich glaube es war ein Hühner-Eiher.

00:02:09: Ja und damit kommen wir zur zuhörenden Frage!

00:02:11: Und die kommt heute von Mandy per Spotify zum Thema Mauersegler bei Unwetter.

00:02:19: Wo sind denn eigentlich die Mauersegler bei Unwetter?

00:02:22: Ich dachte, sie können nicht irgendwo unten sitzen und farten.

00:02:25: In einer Hecke zum Beispiel!

00:02:26: Aber bei Starkregen Blitzen- und Windböden werden Sie ja sicherlich nicht irgendwo rumfliegen.

00:02:31: Super spannende Frage finde ich.

00:02:32: Martin was sagst du?

00:02:33: Ich fand das auch ganz spannend.

00:02:35: Zumal wir das Thema glaube ich auch hin und wieder mal angeschnitten haben im Podcast... ...ich erinnere mich an eine Studie aus den USA kamen die.

00:02:43: da ging es um die Frage ob Vögel z.B.

00:02:45: Hurricanes wahrnehmen können oder Was machen sie während eines Hurricanes?

00:02:49: und das ist natürlich nochmal eine ganz andere Nummer, ne ganz andere Skalierung als jetzt zum Beispiel so ein Gewitterunwetter was wir so haben.

00:02:56: Aber in der Regel ist es so dass Vögel natürlich versuchen solche Unwittergebiete zu meiden weil das natürlich immer die potenzielle Gefahr birgt dass sie verunfallen.

00:03:04: aber ich glaube gerade bei Mauerseglern ist die Chance dass sie solche Stürme gut überstehen relativ hoch weil sie doch gute Flieger auch sind.

00:03:11: aber ich denke in der Regel ist es auch möglich dass man Gewitter zählen zum Beispiel umfliegt.

00:03:16: Oder es ist auch nachgewiesen, dass Mauersiegel und andere Vögel über den Sturm fliegen können.

00:03:21: Also so ein Sturm ist ja nicht unendlich, sondern er stößt irgendwann auf eine Grenze und Vöge können da durchaus dann auch ausweichen.

00:03:28: Ansonsten würde ich vermuten während der Brutzeit wenn Mauersiegler in der Nähe des Brutplatzes sind, werden sie sicherlich dort unterschlupf suchen, wenn Sie dem Sturm nicht ausweicheln können.

00:03:38: aber es ist bekannt das aufgrund von Stürmen also von Hurricanes und anderen Stürm kennt man das dass durchaus auch eine Großzahl der Vögel zum Opfer fallen, diesen Stürmen.

00:03:49: Also das passiert auch ... Ich weiß nicht, ob dir das auch so geht?

00:03:51: Ich denke immer, Tiere überleben irgendwie alles!

00:03:54: Die haben irgendwie den sechsten Sinn...

00:03:55: Weil wir es nicht so mitkriegen, wie sie's nicht oder nur selten.

00:03:59: Aber gerade bei Segeln ist natürlich spannend weil außerhalb von der Brutzeit die ja schon die ganze Zeit in der Luft sind.

00:04:04: und ich bin jetzt noch so gefangen dem Gedanken was du erzählt hast, dass diese über die grauen also aussehenden grauen Wolken platzend über dem Sturm sind.

00:04:13: Genau, es passiert eben auch und das kann man auch in Deutschland merken.

00:04:16: Zum Beispiel im Herbst da tauchen im Oktober zum Beispiel irgendwelche Segler auf.

00:04:21: Und gerade Oktober-November ist die Wahrscheinlichkeit extrem gering, dass das Mauersegler sind weil diese eigentlich dann in Afrika.

00:04:29: Das sind tatsächlich auch Fahrseglar also eine mediterrane Art, die bei schlechten Wetterlagen einfach mal zwei, dreitausend Kilometer in die falsche Richtung getrieben werden.

00:04:39: Also so was passiert durchaus auch und an der Stelle kriegt man es dann mit?

00:04:42: Ja, Mandy!

00:04:43: Danke für diese schöne Frage.

00:04:47: Die heutigen Nachrichten hat uns Fabian mitgebracht und vorbereitet Und ich lese hier seinen Titel Der sehr lang ist Kleines Federchen Hoffnung Für die Schlangeninsel schlupf eines seltenen Küken

00:05:02: Es handelt sich um einen Riesensorgenkind ist einkügendes Guam-Eisvogels geschlüpft.

00:05:10: Und zwar in der National Avery in Pittsburgh, das ist ein großer Vogelpark auch mit viel Forschung und bekannt ist er unter anderem für die Nachzucht von seltenen Vogelarten.

00:05:20: also schon der letzte Schritt sag ich mal um die Art vielleicht noch zu retten.

00:05:26: Das Problem ist nämlich ähnlich wie bei einer anderen Art auf Guamen Der Guam Ralle Die sind so gut wie im Freier Wildbahn ausgestorben.

00:05:35: Das heißt, man hat versucht noch die letzten Tiere zu sichern und hat da neunzwanzig Tiere in den Achtzigern in die USA gebracht.

00:05:43: Und versucht dort die Art zu retten.

00:05:45: Guam

00:05:46: vielleicht eine kurze Einordnung für die, die das nicht kennen?

00:05:49: Ich kann das.

00:05:49: ehrlich gesagt würde ich die Vögel nicht kennen, würde ich es auf jeden Fall auch nicht kennen dass die größte und südlichste Insel des Marianarchipelts also ist quasi mitten im Meer zwischen Papua Neuginäer und Japan.

00:06:01: Man kennt's vielleicht aus dem Medien als Stützpunkt der US Air Force, aber sonst würde ich sagen ist der Vogelbezug schon irgendwie das für mich bekannteste dieser Insel.

00:06:10: Nämlich die haben ganz große Probleme mit Stichwortfolge III nicht einheimischen Arten.

00:06:16: und zwar hat da du weißt es bestimmt Martin oder?

00:06:18: Ich habe sie auch schon im Titel verraten als Schlangeninsel.

00:06:21: Genau in Detail wüsste sich nicht, aber es geht wahrscheinlich um eine Vogel- oder Eier fressende Schlange, die dort eingeführt wurde.

00:06:27: Wahrscheinlich auch versehentlich

00:06:29: Ja, die braune Nachtbaumlatte hatte verheerende Auswirkungen gehabt, neben dem Lebensraumverlust und Ähnliches hat diese Arter dafür gesorgt dass wirklich die ganzen endemischen Vogelarten da nahezu fast alle ausgerottet sind.

00:06:42: Und so eben auch der Guam-Eisvogel und auch die Guam Ralle.

00:06:46: Interessant ist dabei das man richtig sieht wie dieses ökologische Gleichgewicht aus den Fugengeräten.

00:06:52: nicht nur dass die Vögel nicht da sind sondern auch die Effekte daraus.

00:06:56: Die Spinnenpopulation in Guam ist vierzigmal höher als auf allen Nachbarinseln.

00:07:01: Das heißt, fehlen die natürlichen Predatorn.

00:07:03: Fehlen auch.

00:07:04: Ja ist das Ökosystem gestört.

00:07:07: Also fand ich eine spannende News auch was dahinter steckt mit der Schlange und mit der Spinnenpopulation Und dann doch die Hoffnung dass man die hat irgendwann da wieder aussiedeln kann.

00:07:17: Man muss ja noch dazu sagen jetzt wo wir diese Folge aufnehmen fegt gerade ein super Typhoon über Guam und andere benachbarte Inseln.

00:07:25: also auch das ist natürlich ein großes Problem für die dort ansässige Flora und Fauna dass die Stürme in der Intensität, in der Häufigkeit zunehmen und solche kleinen Inseln sei es im Pazifik oder in der Karibik ganz schön durchschütteln.

00:07:39: Leider!

00:07:40: Ja, schöne News!

00:07:41: Ihr findet natürlich alles wie gewohnt in den Shownotts verlinkt.

00:07:46: Thema der Woche.

00:07:48: Jörg Andreas du bist ja nicht nur Präsident im Nabu sondern du bist auch schon länger beim Nabu.

00:07:53: vielleicht kannst Du uns nochmal kurz was zu Deiner Person sagen Was Dich mit dem Nabu verbindet außer das Du eben aktuell Präsident bist?

00:07:59: Wie lange Du schon beim Nabubist Und welche Verbindung du zum Thema Vögel hast.

00:08:03: Gerne, also wer bin ich?

00:08:05: Ich bin inzwischen immerhin schon siebenundfünfzig Jahre alt und bin tatsächlich im Naturschutz aktiv seit ich so zwölf dreizehn vierzehntin bin.

00:08:12: das fing so an.

00:08:12: wir haben als Familie schon immer viel draußen gemacht.

00:08:15: mein Vater war Lehrer hat mit uns dann auch üblich den Frosch leicht mal fürs Klassenzimmer und was man damals noch alles so konnte und durfte Und eben aber auch immer Vogelstimmen und Vogelbeobachtung gemacht.

00:08:26: Ich hatte das Glück, dass meine Großeltern hatten noch einen Bauernhof ein Grünlandhof.

00:08:30: da bin ich also mit Kiebitzen und den ganz normalen Wiesenbrüter Gilden aufgewachsen.

00:08:34: im Eichenwald hinter dem Hof brütete der Pyrrole jedes Jahr.

00:08:39: was hat mich also jedes Jahr wieder aufs Neue fasziniert?

00:08:42: Und ich bin dann mit dem Alter, das ich gerade sagte in die Jugendgruppe eingestiegen damals noch bei der ornithologischen Arbeitsgemeinschaft Oldenburger Land Das ist die Nabokruppe dort damals noch so von, ich glaube, hundert und zwanzig Jahre alt.

00:08:55: Also älter als der Nabo an sich.

00:08:57: Und da habe ich dann sozusagen angefangen mich mit Naturschutz zu beschäftigen und merkte schnell boah ja Vögel ist schön toll und da draußen auch zu verstehen was passiert da wie funktionieren die Zusammenhänge.

00:09:09: aber eigentlich braucht es ganz starker als Engagement für Schutz.

00:09:12: Da brauchts Management, da braucht eine starke Organisation, da brauchen politische Arbeit.

00:09:17: und das hat mich von Beginn an angetrieben.

00:09:20: Mein Bruder, der ist ja in die berufliche Onitologie gewandert.

00:09:23: Der ist also der Biologe geworden und ich bin eher so der Schützer- und Manager geworden.

00:09:27: Es ist interessant dass du sagst, weil letztens bin ich bei der Recherche zu Gänsegeiern tatsächlich über ein Artikel von dir und deinem Bruder gestolpert.

00:09:33: Da habt ihr nämlich glaube den starken Einflug two-tausend sechs war es dokumentiert bzw auch beschrieben und untersucht Und das fand ich sehr spannend dich in diesem Zusammenhang zu sehen.

00:09:43: sind die Gänsel auch deine Lieblingsvögel oder Gänzegeier?

00:09:46: Nee, tatsächlich ist der Kiebitz quasi my love bird.

00:09:50: Es gibt ja keinen wirklich hässlichen oder unschönen Vogel.

00:09:52: Das muss man immer sagen selbst bei denen wo man so auf dem ersten Blick denkt wie Schnatter ente.

00:09:56: Oh bisschen bisschen bisschen grauen Mäuschen.

00:10:00: Wenig wenig Farbe.

00:10:01: aber wenn man dann so genau hinguckt die Strukturen der Gefieder.

00:10:05: Die feine Gliedrigkeit dieses Grau da auf dem Rücken in Prachtleite und so das ist schon einfach faszinierend.

00:10:10: Und damals war der Kielbitz vielleicht bei deinem Hof deiner Großeltern noch häufig, oder?

00:10:14: Ja.

00:10:14: Der brütet ja auch nach hinten auf dem Land wie gesagt im grünen Landbetrieb auf Moorboden und das ist aber lange vorbei.

00:10:22: Lieber Jörg Andreas bevor wir zum Vogelschutz kommen als Thema brauchen wir noch einen kurzen Werbeblock und den hört ihr jetzt!

00:10:30: Jetzt kommt Werbo.

00:10:31: Vogelbeuertung aber auch Vogelschutz haben heutzutage mehr denn je mit Vernetzung zu tun und damit kennt sich unser heutiger Sponsor besonders gut aus.

00:10:40: Ohne Mobilfunk geht heute nämlich nichts mehr.

00:10:42: Wir streamen, surfen, chatten und sind eigentlich dauerhaft connected.

00:10:46: Und was viele dabei vergessen hierbei entsteht CO-Zwei also Kohlenstoffdioxid.

00:10:50: Das wäre ein wertvoller Ressourcenverbrauch durch Netze, durch Rechenzentren und natürlich auch durch unsere Endgeräte.

00:10:56: Ein Mobilfunganbieter hat es sich zur Aufgabe gemacht Nachhaltigkeit alltagstauglich zu machen.

00:11:01: Und dieser Anbieter heißt Amiva und ist ein unabhängiges inhabergeführtes Unternehmen aus Düsseldorf, das sich seit zwanzig vierundzwanzig aktiv für Windenergie beispielsweise engagiert.

00:11:10: durch Investitionen in erneuerbare Energien erzeugt das Unternehmen pro Tarif doppelt so viel Windstrom wie eurer Handynutzung verbraucht

00:11:17: Und dabei setzt das Unternehmen auf Repowering.

00:11:20: Was bedeutet das?

00:11:21: Hier geht es um Windräder, die kommen ja irgendwann in die Jahre und bestehende Anlagen werden modernisiert, um dann mehr Strom zu produzieren ohne dass dafür neue Flächen in Anspruch genommen werden müssen.

00:11:32: Und nebenbei unterstützt ihr so beim Zwitschern über euer Smartphone indirekt auch den Umwelt- und Klimaschutz.

00:11:37: Seit zwei Tausend Zweiundzwanzig ist Amiva offiziell BiCorp zertifiziert.

00:11:42: was heißt das?

00:11:43: Das ist ein internationales Siegel, was dafür steht besonders hohe Standards in sozialen und ökologischen Verantwortungsfragen zu haben.

00:11:50: Und damit ist Amiva Teil einer globalen Bewegung für ein gerechteres und nachhaltigeres Wirtschaften.

00:11:56: Seid ihr neugierig gewonnen steckt aber noch im anderen Vertrag?

00:11:59: Dann ist das natürlich kein Problem!

00:12:00: Amiva kündigt diesen für euch und kümmert sich um die Rufnummern Mitnahme wenn gewünscht.

00:12:05: Euer neuer Vertrag startet dann genau, wenn der Alte endet und zahlen müsst ihr auch erst ab diesem Zeitpunkt.

00:12:11: Also einfach den für euch passenden Tarif rauspicken und wechseln!

00:12:15: Die nachhaltigen Tarife gibt schon ab zehn Euro im Monat.

00:12:17: mit FünfG, mit Allnet Flat und echter Nachhaltigkeit und mit dem Code NABU-Zwanzig bekommt ihr zwanzig Euro Gutschrift.

00:12:23: Der ist gültig für alle unrabattierten Handitarife und es nicht kombinierbar mit weiteren Codes.

00:12:28: mehr Infos dazu findet Ihr unter amiva.de.

00:12:32: Ich bin tatsächlich nach unserer ersten Werbung, Amiva hat uns schon mal unterstützt.

00:12:35: Selbstkunde geworden und kann nur sagen das ist wirklich alles sehr reibungslos lief und ich sehr zufrieden bin.

00:12:41: also guck doch mal vorbei Ende der Werbung.

00:12:44: so und Martin ich spiele ganz gerne so ein kleines Spiel um warm zu werden Und ich habe euch auch was kleines vorbereitet.

00:12:50: war es schon das Thema Vogelschutz Einleitet und zwar hab' ich mal geguckt Was gibt's eigentlich für ja kreative oder vielleicht ungewöhnliche Ansätze Für den Vogelschutz?

00:13:01: Und dafür findet ihr unter eurem Getränk, oder der servierte eine kleine Karte.

00:13:05: Und zwar Jörg-Andreas auf deiner Karte sind verschiedene Schutzmaßnahmen also verschiedene kreative Maßnahmen mit ein zwei Schlagworten genannt und Martin du hast die passende zu schützende Art dazu und ich würde sagen such dir mal einfach was aus und lief es vor und Martin oder wir versuchen oder ihr versucht gemeinsam rauszufinden welche Art damit geschützt werden soll.

00:13:29: Bei manchen ist es offensichtlich als bei anderen.

00:13:30: Genau, weil ein paar wüsste ich sofort und deswegen sage ich mal was war sich nicht so genau, weiß Handpuppen!

00:13:35: Handpuppen?

00:13:36: Ach ja okay, da fällt mir gleich etwas ins Auge.

00:13:39: Nämlich die Antwort F der Waldrap.

00:13:42: Ja, es gibt aber noch eine ... Der Waldrap-Jain das wurde gemacht...

00:13:46: Oh oder.

00:13:46: ah ja, ich sehe darunter gleich noch eine, die passen könnte der Schreiadler auch

00:13:50: nicht.

00:13:50: Auch nicht.

00:13:52: Es gibt ... Ah,

00:13:53: der

00:13:53: Ankenkondom?!

00:13:55: Bei den anderen beiden gibt's nämlich noch noch kreativere Geschichten, die dahinterstecken.

00:14:00: Beim Ankenkondor ist es wirklich ganz... Es ist die Beispielart für diese Handpuppen weil sie wirklich mini-ziös an Kondors extrem bedrohte Art aus Südamerika.

00:14:09: und die haben wirklich mini ziös so perfekte Handpappen von AnkenKondoreltern nachgebaut womit sie Jungvögel, die sie finden oder die sie groß ziehen per Hand pflegen mit diesen Handpippen damit sie sich nicht an den Menschen gewöhnen und die Freilassung sich erfolgreicher und besser gestaltet.

00:14:28: Eins, zwei können wir glaube ich noch.

00:14:30: Okay.

00:14:31: Spannend finde ich Kein und Able natürlich immer?

00:14:34: Ja da wäre dann natürlich die Art zu nennen, die ich jetzt schon verraten habe nämlich der Schreiadler.

00:14:39: Korrekt!

00:14:40: Hintergrund dazu ist dass der Schraiadler in der Regel zwei Eier legt.

00:14:44: gerade Greifögel und größere Schreitvögel machen das auch.

00:14:47: Und das zweite ist ein bisschen das Reserve-Ei kann man sagen.

00:14:52: Nämlich das.

00:14:53: ältere Küken ist meist größer und stärker Großteil der Nahrung ab und das zweite ist meist ein Nesthierchen, was oft nicht durchkommt.

00:15:02: Und so bisschen das Reserve-Küken ist falls A noch ein super Jahr ist und man genug Futter findet dann überleben auch mal beide aber in der Regel nicht.

00:15:11: Da hat man nämlich bei dieser bedrohten Art dem Schreiatler super seltene Vogelart in Deutschland wo der Naboo ja auch ganz viel macht im Magnum bevorkommen.

00:15:18: zum Beispiel nimmt man dieses zweite Ei das Nesthielchen quasi aus dem Nest und pflegt es groß.

00:15:24: und kein Unabel ist der Bezug aus der Bibel wo der eine Bruder den anderen tutscht.

00:15:30: Darf ich noch umgekehrt einen sagen?

00:15:31: Ich würde interessieren, was da käme.

00:15:35: Nämlich der große Adjudant oder der jetzt ... Schau mal ob ich das richtig ausspreche.

00:15:39: Agala Marabu!

00:15:41: Das könnte hässlicher Storch zum Medienstarr sein.

00:15:45: Richtig.

00:15:46: Da hat man für ne Maraboo-Art, sag's ja jede Vogelart ist schön.

00:15:50: Beim Marabou fällt es den meisten erst auf dem zweiten Blick auf.

00:15:53: Die haben auch so wie ein Käse, der hier hängt.

00:15:56: Naja, er sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus.

00:15:58: Großer Storch, der auch viel Ars frisst und auch wenig Gefieder am Kopf hat!

00:16:03: So... Und dieser Vogel?

00:16:05: Eine asiatische Marabuart ist sehr bedroht und unter anderem hatte der ein super schlechtes öffentliches Bild an.

00:16:12: Viel Ars gefressen, sieht halt... Ja ich sag es gewöohnungsbedüftig aus und da hat dann eine Vorgeschützerin mit einer ganz schön aufgemachten Kampagne richtig Wind für diese Art gemacht.

00:16:26: Richtig Bindung der Leute an dieser Art hatten Frauenteam dahinter gehabt, was diese Kampagne geleitet hat und das war ein sehr schönes Beispiel für einen Umdenken in der Bevölkerung, was sich jetzt zu mehr Schutzmaßnahmen führte.

00:16:37: Schön!

00:16:39: Jörg Andreas wie ist denn das wenn wir mal so auf den Vogelschutz der Vergangenheit schauen?

00:16:43: Was würdest du sagen... Größten Meilensteine, die größten Errungenschaften.

00:16:48: Also

00:16:49: wenn man da mal so richtig tief in die Vergangenheit einsteigt dann ist es vor allem finde ich dieses Abwenden von direkter Verfolgung.

00:16:55: das war ja etwas das früher.

00:16:57: wir erinnern uns an die Geschichten Lina Henle als sie dem Bund für Vogelschutz gegründet hat Die Verwendung von Reia-Federn und Paradiesvogelfedern Für die Hutmode der Damen der Gesellschaft.

00:17:08: Wir erinnern uns aber auch noch an ganz, ganz viel Jagd auf Greifvögel.

00:17:11: Auf Hühner habe ich die Wies damals hieß als Nutzungskonkurrenten des Menschen in der Hühnhaltung.

00:17:17: Da haben wir viel geschafft und diese... Diese Konflikte durch direkte Verfolgung und übernutzungen sind zumindest hier in Deutschland vorbei.

00:17:25: Wir haben natürlich immer noch Zugvogeljagd, auch auf hochbedrohte und geschützte Arten in vielen anderen EU-Ländern.

00:17:31: Wenn man sich überlegt, dass bei uns Uferschnäpfen geschützt und in Frankreich immer noch geschossen werden entteilen dann ist das natürlich bitter.

00:17:36: und die Turteltaube ist ein zweites Beispiel wo man sich an den Kopf fasst.

00:17:41: Das ist der eine Punkt!

00:17:42: Und ich glaube der zweite Punkt ist, dass wir es geschafft haben Vögel wirklich bei der Bevölkerung so zu verankern dass ihr Wert gesehen wird und eben nicht mehr der Spatz, der sozusagen die Ernte wegfrist oder die Taube, die die Erntee wegfristgesehen wird.

00:17:55: Und der dritte Punkt sind für mich die Einrichtung der Vogelschutzgebiete.

00:17:59: Was würdest du sagen?

00:18:00: Welche Rolle spielt die Gesetzgebungen zum Beispiel?

00:18:02: Wir haben ja die EU-Vogelschutzrichtlinie, die auch im Bundesnaturschutzgesetz verankert ist.

00:18:07: Welche Rollen nimmt das ein im Vergleich zu den gesagten Punkten?

00:18:12: Naja, das ist ganz zentral.

00:18:13: Also ich meine ohne diese gesetzliche Verankerung würde es das alles nicht geben.

00:18:17: wenn man solche Themen voranbringt hat man am Anfang ja diesen Kampf gegen das etablierte also gegen die Jagd auf die Greifvögel zum Beispiel.

00:18:24: dann versucht man dafür Mehrheiten zu finden dass man das beendet und erst Dann fängt man ja an die ersten zwanzig Prozent oder dreißig prozent dera die vielleicht früher greifvögeln gejagt haben zu überzeugen.

00:18:34: Dann hat man meistens so ein Kipppunkt, kann es in die Parlamente tragen und sagt hier ne?

00:18:38: Die haben auch schon gesehen dass das falsch ist.

00:18:40: Dann schafft man einen gesetzlichen Rahmen und damit hat man dann die Basis auch den nächsten siebzig Prozent zu stoppen.

00:18:46: Ja und die Basi ist letztendlich für unsere Wildvögel, dass alle unsere Wild-Vögel geschützt sind.

00:18:50: Das ist ein ganz zentraler Punkt.

00:18:52: Wir hatten ja auch schon mal eine Folge über diese Europapolitik im Speziellen über die Vogelschutzrichtlinie Und da gibt's auch die Berichtspflicht, dass eben dann, du sagst ja auch Gebiete schützen.

00:19:03: in welchem Zustand sind unsere Biete, wie geht's der Vogelwelt?

00:19:06: Ja die Kiebitze, die damals noch dir um die Ohren geflogen sind.

00:19:09: Die gibt es halt einfach nicht mehr.

00:19:11: und damit möchte ich überleiten zu einer Vogelgruppe, die natürlich unser größtes Sorgenkind ist.

00:19:17: Wir haben natürlich weil ich schon oft erwähnt habe Martin auch die Feldvögel.

00:19:21: Und da würde ich gerne zum Thema Umweltgifte.

00:19:24: Wie ist da die Situation?

00:19:25: Naja, auch bei den Umweltgiften haben wir spektakuläre Erfolge erzielen können in der Vergangenheit.

00:19:30: Ich fange mal an, das ist die DDT-Verbot.

00:19:33: Das hat ja dann dazu geführt dass sich Seeeratler und Wanderfalkenpopulationen und andere Greifvögel wieder erholen konnten weil sie am Ende der Nahrungskette von diesem Umweltgift ganz viel sozusagen in sich gesammelt haben und dann die Brüchigkeit der Eier und die fehlende Fruchtbarkeit zum Zusammenbruch der Populationen gefördert.

00:19:49: Das hatte aber auch Jahre und Jahrzehnte gedauert mit zusätzlichen Schutzbemühungen von Brutfelsen.

00:19:55: und das zweite sind dann ja immer wieder Einzelgifte.

00:19:58: Wir hatten jetzt das Atrazin, dass sehr stark im Mais eingesetzt worden ist, das in den Böden waren.

00:20:02: wir haben unterschiedliche Beizstoffe und Giftköderstoffe verboten bekommen.

00:20:06: Das ist etwas was eine wichtige Rolle spielt beim Schutz der Feldvögel Was aber wahrscheinlich nicht der Hauptgrund ist.

00:20:13: Ich glaube der Haupt Grund ist nach wie vor Verlust von Strukturen Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft, also auch der fehlenden Waldränder- und Übergangsstrukturen.

00:20:21: Und da werden wir weiter daran arbeiten müssen, weil nur mit dem Verbot von Pestiziden wird es nicht geregelt werden

00:20:26: können.".

00:20:34: Also das finde ich so ganz spannend.

00:20:35: Das kommt sehr stark auch auf die Landschaft an, Ich wohne ja oben in der Uckermarkt da sind die Schläge unglaublich groß Die landwirtschaftlichen Betriebe auch.

00:20:42: Da hat man es dann aber oft dass wenn zum Beispiel im Frühjahr einmal auf vierhundert Metern Wasser steht und die Saat nicht aufläuft also jetzt nicht bei meist er wird ja immer erst nach der frühe Feuchtigkeit gesehen Da seht keiner nach.

00:20:53: Und das heißt man hat eine Viernott Quadratmeter große Brache die schon mehr Struktur bietet als Vieles was wir zb in Westdeutschland in kleiner strukturierten Landwirtschaftlichen Gebieten finden.

00:21:02: Wie würdest du die Situation mit Glyphosat einschätzen?

00:21:06: Glythosat ist halt über diesen Großeinsatz das Riesenproblem.

00:21:09: Also, Glyethosat als Totalherbizid ist etwas was so massiv eingesetzt wird dass es eben in die Böden reingeht ins Boden-Bio mit rein geht.

00:21:18: Das ist die Nahrungsverfügbarkeit für die Vögel die sozusagen von den boden lebenden Organismen leben wahnsinnig stark einschränkt und da müssen wir von runter.

00:21:27: Ich bin ansonsten kein Fan dieser Diskussion von Einzelwirkstoffen Weil in dem Moment, wo man den einen verbietet.

00:21:34: Aber an dem Sachgrund nichts ändert und warum es eingesetzt worden ist kommen halt neue.

00:21:38: Also das ist ja etwas was jetzt in Zukunft zunehmen wird weil natürlich mit dem Klimawandel in der Landwirtschaft auch neue Faktoren eine Rolle spielen.

00:21:47: darauf wird mit neuen Pestiziden reagiert werden.

00:21:50: deswegen müssen wir die Art und Weise der Landwirtschaft ändern sonst werden wir an den Pestizen immer nur so ein bisschen rumdoktern.

00:21:55: Das

00:21:56: sind mal Symptome Bekämpfung statt die Ursache?

00:21:58: Ja

00:21:58: Also da sind wir ja schon mittendrin in den Themen.

00:22:00: auch das Vogelschutz ist der Gegenwart gewissermaßen.

00:22:03: Was würdest du denn sagen, dass von größter Bedeutung aktuell im Vogelschutz?

00:22:06: also was müssen wir unbedingt angehen?

00:22:09: Also ich glaube, wir müssen zusehen dass wir das was wir an Kernlebensräumen von Vögeln und gerade in den Vogelschutzgebieten haben.

00:22:15: Dass wir die endlich vernünftig managen weil das ist ja das bittere.

00:22:18: Wir haben diese elf Komma drei Prozent der Landesfläche die in Vogelschutzgebieten gesichert sind.

00:22:23: Leider wird das Management da aber oft so schlecht fundanziert Das die Vögel dann nicht im guten Erhaltungszustand sind.

00:22:28: also Schutzgebiete die nicht schützen sage Ich immer und es kann's ja nicht sein.

00:22:32: Und ich glaube wir brauchen Im Klimawandel ein deutlich besseres Verständnis dafür dass wir Konnektivität brauchen.

00:22:38: Ich habe mir gerade letzte Woche in Hochschwarzwald im Süden angeguckt, wie da sozusagen jetzt die Arten nach oben rausgedrängt werden.

00:22:45: Also wo früher der Bergpiper war auf den Kuppen ist jetzt der Wiesenpiper weil die Schneefelder fehlen, die der Bergpaper gerne hat und der Wiesnpiper ist jetzt auch schon massiv im Rückgang und von unten drückt der Baumpiper nach.

00:22:55: das heißt man muss also ein bisschen mehr verstehen welche Arten wandern denn wohin?

00:22:59: Wie verlagern sich dann auch Lebensräume?

00:23:01: wir werden ja erleben dass wir über den Klimawandel jetzt erst mal eine Zeit haben, wo die Artenzahl zunimmt.

00:23:06: Also wir Wann haben den Orferspötter?

00:23:08: Den Bienenfresser?

00:23:09: Die Zwerggeäude und all diese Arten, die einwandern.

00:23:12: Und auf der anderen Seite haben wir noch die Reste der alten Bestände weil eben gerade langlebige Vogelarten dann ihre Nischenen und ihre Brutgebiete nicht so schnell verlassen und solche Sachen.

00:23:21: aber plötzlich sind sie denn weg, weil sie das zeitliche segnen und solche deutlich stärker diesen Schub nach Norden und den Schub in die Höhe von den Avizonösen, von den Gilden der Vögel sehen.

00:23:33: Darauf müssen wir uns mit Schutzgebietsystemen einrichten und wir nennen das immer die natürliche Infrastruktur, die wir brauchen so wie momentan unglaublich viel Geld in Naturzerstörung durch graue Infrastruktur gesteckt wird.

00:23:46: Also wir reden über Autobahndäubauten, zusätzliche Schienenwege, durchaus auch Dinge wie bei den zusätzlichen Schienenwegen wo man sagt ja hat Sinn und Verstand, hat Hand und Fuß aber es ist erstmal eine Naturzerströrung und deswegen brauchen wir überhaupt die Grundfunktion unserer Natur zu erhalten diese zusammenhängende koherente Infrastruktur einmal für Wald gebunden lebende Arten, einmal für Fließgewässer.

00:24:08: da ist das mit der Koherenz eigentlich so noch bildlich am einfachsten weil sowieso in einem Netz sind.

00:24:12: Und dann das große Thema, wie gehen wir mit den Offenlandarten und der offenen Landschaft um?

00:24:17: Jetzt hast du ja die Schutzgebiete erwähnt aber wie sieht es denn mit den Lebensräumen außerhalb der Schutzgebieten aus?

00:24:22: was muss denn dargetan werden oder welche Hebel haben wir da um hier eine gewisse Wirksamkeit auch für den Vogelschutz zu erzielen?

00:24:29: Da

00:24:29: ist es ja auch vor allem, wenn man sich die Großlebensräume anguckt.

00:24:33: Die Offenlandschaft also die Agrarlandschaft.

00:24:35: Wir haben finde ich... Wenn man's mal andersrum sagt in den Wäldern da gibt's Entwicklungen in Richtung Umbau zu natürlicheren Wälden, Mischwälder, reine Laubwälter all diese Dinge hat man ja auch durchaus über die letzten Jahrzehnte schon Effekte gesehen bei den Vogelarten.

00:24:49: wir werden sicherlich in Zukunft auch wieder lichtere Wäller haben vielleicht wärmer getönte Wäler.

00:24:54: Jeder, der mal in Spanien oder Italien war und sich so ein Eichenwald von da vor Augen führt.

00:24:58: Der kann ungefähr erahnen wo wir ja an vielen Standorten mit den Wäldern hinlaufen.

00:25:03: Das ist so.

00:25:04: der eine Punkt Da muss man sicherlich darauf achten dass wir die stabil kriegen.

00:25:07: Und bei den offenen Landschaften Bei der Agrarlandschaft da geht es in Kooperation Mit der Landwirtschaft Da geht's darum Die Strukturen dort zu schaffen Und zwar ein Netzwerk aus Strukturen Von Dauerhaft Also die Hecke, das Feldgehölz.

00:25:21: Der Feld soll der geschützt ist mit einem kleinen Grünlandstreifen drumherum.

00:25:25: Dann brauchen wir die mehrjährigen Maßnahmen also den Mehrjährigen Brachen, die Blühprogramme und all diese Dinge bis hin zu den rotierenden einjährigen brachen.

00:25:33: Und dass alles es momentan total gefährdet weil die europäische Union jetzt vorgeschläge vorgelegt hat wie noch schlechter als bisher mit den Agrargeldern umgegangen werden soll.

00:25:41: man glaubt nicht dass das möglich ist.

00:25:44: Aber die EU hat einen Vorschlag vorgelegt, der dazu führen würde dass wir in vielen Landschaften deutlich weniger Agrarumweltmaßnahmen sehen würden und viele Landwirte einfach betrogen werden, die sich da auf den richtigen Weg gemacht haben.

00:25:55: Und wie sieht es aus mit der Wiederherstellungsverordnung?

00:25:59: Ja, seit einigen Jahren jetzt ja sage ich mal durch die Politik und auch durch den NABU geistert.

00:26:04: Welche Chance haben wir da?

00:26:05: Das ist einen riesen Fund!

00:26:07: Da guckt man mal wenn man sich das anschaut auf diese Funktionalitäten und Ökosysteme von denen ich eben gesprochen habe.

00:26:13: also Wir haben in der Erinnerung die Vogelschutzrichtlinie in den Siebzigerjahren entwickelt sehr stark auf Vögel als die Leitarten-Gilde rausgereucht, darin dann aber auch Schutzgebiete aufgehängt.

00:26:23: Jetzt ist umgekehrt.

00:26:24: jetzt sagen die okay es geht nicht nur im Vögel, es geht auch um CO-Zweicherung, esgeht um Landschaftswasserhaushalt, Es geht um Morrinaturierung und den Klimausstoß der trocken gelichten Morre zu reduzieren.

00:26:36: Das ist das, was wir brauchen für die natürliche Infrastruktur.

00:26:39: Und wir sind in Deutschland da eigentlich gut aufgestellt, weil wir hier sogar schon ein Finanzierungsinstrument haben.

00:26:45: Leider ist es aber so dass gerade Teile der Landesagramminister da total Sturm laufen und ja nach wie vor versuchen im Brüssel diese bestehende Gesetzgebung wieder abzuschaffen, weil sie sagen, das passt grad so nicht in die Zeit, das wollen wir nicht, das überfordert uns.

00:27:00: Wir haben alle immer wieder diese Hitzespitzen im Hintergropf.

00:27:04: Wir hatten jetzt gerade eine mit bis zu vierzig Grad und dann zu sagen, ne, also Renaturierung und Wasser in der Landschaft halten und stabile Wälder brauchen wir alles nicht weiß ich gar nicht wie es kommentieren soll.

00:27:15: Und das ist ja etwas wovon Vögel indirekt dann auch profitieren oder auch direkt natürlich durch die Lebensraumwiederherstellung?

00:27:22: Ich glaube immer, dass ist etwas was wir uns auch deutlich machen müssen.

00:27:25: In der Regel zieht der Lebensraum die Art.

00:27:28: Also in dem Moment, wo ein Lebensraum funktioniert kann es der dort bodenständigen Hilde von Vogelarten gut gehen.

00:27:35: So und dann müssen wir natürlich diese Spitzenbedrohungen wie Pestizideinsatz und all solche Sachen als Grundbelastung reduzieren.

00:27:42: Wir müssen sicherlich überlegen, wie gehen wir damit dieser Überdüngung der Landschaft hin?

00:27:46: Weil alle Arten die sozusagen auch bei den Insekten von eher nährstoffarmen Habitaten leben und wo man vielleicht noch mal neun Töte erwarten kann, den findet man ja selten auf einer Fettwiese.

00:27:56: Das müssen wir im Blick behalten.

00:27:57: und dann gibt es eben so zwanzig Prozent vielleicht fünfundzwanzig Prozenten da bin ich wirklich nicht tief genug drin der Arten die inzwischen schon in so einem schlechten Zustand sind oder so spezialisierte Anforderungen haben wo sagen da müssen wir jetzt mehr tun.

00:28:09: das ist das Kein- und Abel Projekt beim Schreiartler beispielsweise das sind die großen Management Maßnahmen für die Ufer-Schnepfe wie wir sie am Dümmersee im Ochsenmoor gesehen haben.

00:28:20: aber es gibt auch viele Fragezeichen.

00:28:22: Also wir wissen zum Beispiel nicht, warum die Kornweihe jetzt noch weiter zusammengebrochen ist.

00:28:27: Die ja auf den aus Frisischen Inseln eigentlich immer so ganz gut zurecht gekommen ist in geringer Zahl.

00:28:31: Jetzt ist sie da weitgehend weg?

00:28:33: Wissen Sie mal nicht!

00:28:34: Müssen wir uns aber drum gucken weil ansonsten verschwindet eine Art.

00:28:37: Ja das spielst auch von einem ganzheitlichen Ansatz und hast jetzt auch ein paar Leitarten schon genannt.

00:28:42: Ich würde auch mal konkret auf einen paar Arten eingehen Und eine wollte dir noch für deine Rede hier ein Applaus zollen.

00:28:50: Das ist dieser Kandidat hier

00:28:53: lange nicht gehört, ja.

00:28:55: Lange nicht gehört?

00:28:56: Aber der Name ist in diesem Jahr beim NABU natürlich schon Programm.

00:29:01: Also das Rehpun als typischer Feldvogel.

00:29:04: aber wir haben auch andere Leitarten wie zum Beispiel diesen hier, der für den Nabu auch nicht ganz unbedeutend ist.

00:29:16: Da stecken auch Erfolgsgeschichten hinter.

00:29:19: Das war natürlich der Klappherr-Storch nicht, sondern der Weißstorch wäre korrekterweise heiß der Wappenvogel des Nabu.

00:29:25: Und das finde ich immer ein schönes Beispiel dafür wie dynamisch auch Artenschutz sein kann.

00:29:29: also zum einen gibt es viele Maßnahmen die in der Vergangenheit umgesetzt wurden um den Weiß Storch zu schützen.

00:29:35: aber auch die Art selber ist sehr flexibel und passt sich z.B.

00:29:38: im Zuge des Klimawandels auch den gegebenen Bedingungen an.

00:29:42: und so ist es dass die Westziehenden Störche weiss Störchen z.b.

00:29:45: inzwischen in Spanien überwintern und dadurch natürlich en größeren evolutiven Vorteil haben oder einen populationsbiologischen Vorteil.

00:29:53: Also nicht nur immer die Naturschutzmaßnahmen zählen damit rein, sondern natürlich auch andere Gegebenheiten, die das ganze Form und Bedingeln... Und ein schönes Beispiel was ich noch gerne mit reingehen würde wäre der Bartgeier!

00:30:04: Wie sieht es denn mit dem aus?

00:30:06: Ja, so klingt ja.

00:30:07: Falls man ihn nicht sieht...

00:30:09: Das Soundmaschine auch vorbereitet?

00:30:10: Wenn der es in der Luft ist dann ist er schwer zu übersehen.

00:30:13: Ich sag mal fliegende Zimmertür!

00:30:16: Das ist natürlich ein wahnsinnig spannendes Projekt.

00:30:18: das die Kollegen vom Landesbund für Vogelschutz da in Bayern auf den Weg gebracht haben bringt aber natürlich so die Frage ran wann fängt man denn an mit sowas wieder Anziehung?

00:30:26: und ich finde die Weltnaturschutz Union hat dazu klare Vorgaben.

00:30:30: Es müssen die Gefährdungsfaktoren die zum Aussterben geführt haben Die müssen beseitigt sein und die Lebensraumkapazität muss grundsätzlich da sein, weil ansonsten würde man quasi die Arten ja in eine Landschaft setzen, die nicht geeignet ist.

00:30:43: Ich freue mich total darauf, dass die Geier auch in den deutschen Alpen wieder angesiedelt werden können.

00:30:49: Bin gespannt!

00:30:50: Es wird ja eine Zeit lang dauern bis man dann sagen kann es ist wie deine bodenständige Population aber ist das sicherlich eines der aussichtsreichsten Projekte, was wir dieser Art haben?

00:30:59: Wir haben über Probleme sehr viel vorhanden, aber du hast auch so ein paar hoffnungsvolle Worte gesagt.

00:31:06: Was können wir unseren Zuhörnern mitgeben?

00:31:09: Wie können wir denn zukunftsfähigen Naturschutz vorgeschutz machen?

00:31:12: Was kann jeder einzelne oder jede einzelne vielleicht tun?

00:31:15: Also das, was bei jedem anfängt ist ja das, dass man im eigenen Umfeld tun kann.

00:31:19: Da wissen wir ja die Gärten und die Balkone.

00:31:21: Das, was man im eigenem Umfeld auch über die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat an Flächenentwicklung, Flächenpflege-, Flächenmanagement angehen kann – das ist total wichtig!

00:31:30: Und das ist quasi dann sehr stark natürlich siedlungsorientiert.

00:31:33: Ich glaube, dass es wichtig ist, dass wir in den Normallandschaften also gerade Landwirtschaft und forstwirtschaftlich geprägte Landschaften mit den Nutzerinnen und Nutzern dem Bewirtschaft dann zusammenarbeiten.

00:31:43: Dass wir da auch einen guten Dialog entwickeln.

00:31:46: Wir versuchen ja deswegen zum Beispiel auch unseren Ehrenamtlichen im NABO eine Schulung anzubieten, in dem Bereich der Zusammenarbeit mit Landwirtschaft.

00:31:52: Weil wir kommen da und sagen, wir wollen Rebhuhn-und Feldläche – und der Landwirt sagt Ja ich brauche aber das, dass und das!

00:31:58: Und dann redet man oft gepflegt einander vorbei und wir versuchen sozusagen diese Barrieren so'n bisschen zu überwinden.

00:32:03: Ich glaube, dass diese Kombinationsmodelle von Agrarumweltkooperativen, dass das in der Regel die bessere Lösung gibt.

00:32:10: Und was mir ganz wichtig ist, wenn wir uns angucken, was wir über die letzten Jahre und Jahrzehnte erreicht haben immer dann.

00:32:15: Wenn wir es wirklich mit Wumms, mit Struktur einer Dauerhaftigkeit gemacht haben, dann wird das auch erfolgreich.

00:32:21: Dann kriegen wir die Dinge geändert.

00:32:23: Ich sage mal ein Elefanten ist man scheibchenweise.

00:32:25: also man muss letztlich diesen Artenschutz und diesen Vogelschutz schon auch in handhabbare erste Schritte runterbrechen.

00:32:32: hat mehr gerade auch letzte Woche die Saalbach Niederung wieder angeguckt in Baden-Württembergen im Gebiet in ein total intensiv genutzten, zersiedelten und Leitungen und Trassen.

00:32:43: Und was weiß ich nicht, was Region?

00:32:45: Wo eine Nabugruppe mit Ehrenamtlichen vor Ort jetzt über die Jahrzehnte da Flächen organisiert und gesichert hat, ne Wasserfläche geschaffen hat, die gemanagt wird, nen Schutzgebiet eingerichtet hat, den ja der Weißstorch wurde da, dem wurde ne neue Heimat dargegeben.

00:32:59: Der Purpo-Reier brütet da inzwischen spektakulär in so engen Landschaften.

00:33:04: Das kriegen wir hin... Wenn wir uns wirklich ernsthaft bemühen und wenn wir mit einer positiven Haltung sozusagen auf diejenigen zugehen, die da in den Landschaften auch noch unterwegs sind als bewirtschaftende.

00:33:16: Ich glaube mehr kann man dazu nicht sagen.

00:33:17: also das sind doch sehr hoffnungsvolle Worte, die wir davon hier hören Jörg Andreas und ich freue mich beim NABU arbeiten zu dürfen und Teil dieses Themas zu sein und Teil auch des Vorgeschutzes.

00:33:27: Und ich glaube an der Stelle vielen vielen Dank dass du zum Thema gesprochen hast.

00:33:31: Wir können es natürlich noch stundenlang ausführen Kratzen an der Oberfläche.

00:33:36: Aber vielleicht können wir uns noch mal einrichten, dass wir zu einem ganz speziellen Thema nochmal mit dir sprechen dürfen in Zukunft?

00:33:41: Sehr gerne!

00:33:42: Vielen vielen Dank, dass du hier fährst.

00:33:44: Danke, dass ich hier sein durfte.

00:33:45: Vielen Dank euch!

00:33:52: Martin, ich weiß nicht wie es dir geht aber jetzt wo wir zu zweit sind das war schon echt beeindruckend erstmal wie er das alles erzählt hat und ich glaube da den Überblick zu behalten über diese ganzen Baustellen auf so vielen Ebenen.

00:34:06: Es ist ja ähnlich wie eine Ökologie, alles ist miteinander vernetzt.

00:34:10: Du veränderst was an einer Stellschraube und schon hat das Auswirkungen auf alle anderen Aspekte.

00:34:14: also von daher Respekt finde ich toll und fand dich sehr spannend!

00:34:18: Ja und ich finde es mitnehmen man soll auch die Leute zugehen, die andere Interessen vielleicht haben gemeinsam aktiv werden, mit einer Struktur dahinter.

00:34:26: Ich hoffe ihr da draußen habt für euch da auch etwas mitgenommen.

00:34:29: macht euren Balkon schick oder engarten oder engagiert euch beim NABU.

00:34:33: Das können wir euch nur mitgeben, bevor wir jetzt apropos NABU zu unserem Nabugezitscher heute kommen.

00:34:39: Da gibt es nämlich eine neue Meldereaktion beim NABu!

00:34:42: Wir lieben ja alle Mitmach-Aktionen.

00:34:44: also zumindest geht's mir so und dir wahrscheinlich auch Fabi ne?

00:34:48: Seit dem vierten August könnt ihr nämlich bei einer Melderaktion mitmachen, nämlich zu Insekten genauer zu Hornissen.

00:34:54: Wenn Ihr Hornissen entdeckt dann könnt ihr uns bis zum dreißigsten November zwanzig sechsundzwanzig eure Beobachtung melden und zwar unter Die Aktion ist zusammen mit dem Nabu Naturkucker und Ziele sind da zu gucken, wie die Hornissen verbreitet sind.

00:35:13: Denn es gibt ganz unterschiedliche Arten und da gibt's auch passend zur letzten Folge, die wir gemacht haben, auch Neuankömmlinge, die auch ganz viel in den Medien sind.

00:35:22: Und zwar neben der heimischen Hornisse gibts auch die asiatische und orientalische Hornisse.

00:35:27: Im Letzten er lief die Aktion auch schon Gut besucht möchte ich meinen, über viertausend Leute haben mitgemacht und mit rund forty-fünf Prozent Foto belegen ihre Beobachtung sozusagen unter Mauer hat.

00:35:39: Und da wurde auch die asiatische Hornisse gemeldet also eine der Neuankömmlinge, eine der Arten die sich immer mehr in Deutschland ausbreitet.

00:35:47: das waren knapp sechstausend achthundert Meldungen mit Schwerpunkt in Nordrhein Westfalen Baden-Württemberg und Hessen.

00:35:54: Also sie breitet sich weiter aus.

00:35:55: hast du schon mal eine gesehen?

00:35:57: Ja ja diese sind deutlich dunkler als unsere und ein bisschen minimal kleiner habe ich das Gefühl.

00:36:01: Auf Nabu.de gibt es auch entsprechende Steckbriefe, die europäische Ornisse wurde übrigens auch gemeldet also Surprise mit knapp sieben tausend Meldungen wurde sie bundesweit nachgewiesen.

00:36:11: das ist ja auch ganz schön die war ja auch einmal gefährdet.

00:36:14: und die orientalische Orhnisse dass es eine die aktuell noch nicht in Deutschland nachgewiesene ist oder zumindest nicht bestätigt.

00:36:21: Aber hin und wieder gibt es da auch Einzelmeldungen.

00:36:24: Und das ist eine Art, auf die wir schauen sollten?

00:36:27: Ja, da wird wahrscheinlich ganz viel übersehen.

00:36:29: Genau dafür machen wir die Aktionen.

00:36:31: Was ich auch noch cool fand, über zwei Tausend Zweihundert Meldungen, wo so richtig Mimikrie zu beobachten war also wenn sich Arten als zum Beispiel gefährlichere Arten taren.

00:36:41: Das ist nämlich bei der Honissen-Schwebfliege beispielsweise dieser tut, jetzt werden sie eine gefährliche Honisse aber eigentlich eine süße, harmlose Schwäbflügel ist.

00:36:49: Und auch durch Westen, die den Hornissen sehr ähnlich sehen sind so dunkel.

00:36:53: Ich glaube so zwei gelbe Striche.

00:36:54: Naja wie auch immer guckt euch an wenn ihr wollt auch da gab es einiges.

00:36:59: Ja also genau!

00:37:00: Wenn Ihr Hornissen sichtet macht ein Foto meldet diese und freut Euch über eure Beobachtung.

00:37:05: alle Infos und Steckbriefe zu den Arten findet ihr unter nabo.de.

00:37:09: slash hornissen minus maiden.

00:37:11: Ansonsten noch ein kleiner Reminder für unser Gewinnspiel zum Thema Vogelkrimi.

00:37:16: Da verlosen wir bis zum ein- dreißigsten August, zwanzig, sechsundzwanzig.

00:37:20: Fünfundzwantzig Exemplare des Buches des Romans das Ding der Unmöglichkeit, der sich um die Diebstahl von Eiern einer Seevogelart dreht und welcher Art es sich handelt?

00:37:32: Das ist die Küssefrage ob dass der A Weißstorch ist B die Trottelumme oder C der Eisvogeln.

00:37:38: alles weitere zu diesem Roman zu diesem Gewinnspiel findet ihr unter nabo.de slash Vogelkrimi

00:37:44: Und damit darf der Vogel des Tages die heutige Episode abschließen und wir hören uns mal an wie dieser Vogel klingt, was er zu sagen hat.

00:37:59: Klingt fast schon komediantisch!

00:38:00: Die doch

00:38:01: so jetzt wieder noch etwas reinrufen wollen?

00:38:02: Ich bin auch noch da zum Glück

00:38:05: Ja, noch ist sie da aber die Bestände sehen nicht gut aus.

00:38:09: Natürlich passen zur heutigen Folge eine Art, die ein Sorgenkind ist, die besonders betroffen ist als Art,

00:38:18: Also eine Art, die von Lebensraumschutz besonders profitieren würde.

00:38:23: Die alles sehr charismatisch, also wenn man sie sieht dann ist sie schon sehr auffällig und man kann sie fast immer relativ eindeutig bestimmen.

00:38:31: Alles ist irgendwie lang an ihr, die Beine sind lang der Schnabel ist lang, der Hals ist lang Und damit ist ja auch einer der größten ihrer Vogelgruppe bei uns zumindest.

00:38:43: Ja, seventy Prozent Abnahme in den letzten vierzig Jahren.

00:38:47: Und damit ich jetzt nicht immer nur die negativen News zum Vogel des Tages kiebe, vielleicht auch was ganz Schönes finde ich nämlich der wissenschaftliche Name.

00:38:57: Der übersetzt so viel heißt wie ja die schlammige Schlammigen.

00:39:02: Achja ist das Limosa?

00:39:04: war es?

00:39:06: Das heisst schlammilch

00:39:08: wenn die Nils unter euch schon sagen ja klar spätestens jetzt wisst ihrs.

00:39:12: Martina hat schon gesagt, der lange Schnabel ist ein Supermerkmal.

00:39:15: Sie gehört zu den Limikolen und zu den Wartvögeln.

00:39:18: Und ich glaube damit dürfen wir auflösen.

00:39:21: Ja es ist die Uferschnäpfe also kein abfälliges Schimpfwort sondern tatsächlich der Vogel, den wir alle so gerne haben, den ich auch lange nicht mehr gesehen habe das letzte Mal glaub' ich an der Ostsee vor vielen vielen Jahren.

00:39:33: Tja

00:39:33: du sollst mich aber besuchen kommen wenn ich's sage!

00:39:36: Und damit hören wir uns noch mal die komidentische Uferschnepfe an.

00:39:41: Oder das klingt wie Greta.

00:39:44: Ich finde, es klingt voll cool!

00:39:45: Wie so eine kleine Musikband.

00:39:50: Und damit folgt uns doch bei Instagram dem Nabobundesverband.

00:39:53: da seht ihr immer wenn's was Neues gibt auch andere spannende News rund um das Thema Natur Naturschutz Vogelschutz und... dann wendet euch den Podcast zu, abonniert ihn.

00:40:03: Aktiviert das kleine Glöckchen!

00:40:05: Falls ihr das nicht eh schon getan habt aber vielleicht hört ja uns heute zum ersten Mal.

00:40:08: deswegen aktiviert das Glöckechen genau, dann verpasst ihr nämlich keine neue Folge mehr.

00:40:12: in zwei Wochen ist es wieder soweit.

00:40:14: wenn ihr es nicht abwarten könnt dann schreibt uns gerne eine Mail an.

00:40:17: Vogelpodcast at Nabopunkt.de und wir freuen uns auf euer Feedback.

00:40:22: Empfehlt uns weiter und bleibt den Völkchen treu.

00:40:25: und damit tschüss hier aus dem Studio aus Berlin

00:40:28: bis ganz bald tschüß

00:40:31: Reingezwitschert!

00:40:32: Der Vogel-Podcast vom NABU.

00:40:35: Eine Produktion des NABUs.

00:40:37: Neue Folgen findet ihr überall da, wo es

00:40:39: Podcasts gibt.

00:40:41: Übrigens mehr zum Thema Vogelschutz findet ihr auf unserer

00:40:45: Website

00:40:45: nabu.de und auf unseren Social Media Kanälen.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.