#81 – Outdoor-Erlebnis: Chillen, Schätzen, Schützen
Shownotes
Wandern, baden, joggen, klettern: Wir verbringen unsere Freizeit am liebsten draußen. Doch was bedeutet das eigentlich für Vögel und andere Wildtiere? Martin und Fabian sprechen über Rücksicht in der Natur, störungsempfindliche Arten und darüber, wie wir Outdoor-Erlebnisse genießen können, ohne der Natur auf die Federn zu treten. Denn wer die Natur schätzt, hilft mit, sie zu schützen.
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Transkript anzeigen
00:00:00: Und wir alle frühen irgendeiner Freizeitaktivität.
00:00:04: Sei es nur die Vogelbeobachtung oder das Spazierengehen draußen!
00:00:07: Das heißt, nur?
00:00:08: Nur,
00:00:08: ne?!
00:00:10: Rheingezwitschert
00:00:11: – der Vogelpodcast vom NABU
00:00:14: mit Fabian
00:00:15: und Martin.
00:00:26: Hallo und herzlich willkommen liebe Vogelfans!
00:00:29: Schön dass ihr wieder eingeschaltet habt zu Reingezwitschat dem Nabufogelpodcast.
00:00:33: Wir freuen uns wie immer natürlich, dass ihr wieder dabei seid und ich bin hier heute mit Fabian Karwinkel im schönen Kühlenstudio.
00:00:40: Hallo Fabian!
00:00:41: Hallo Martin ja ich sitze im Martin-Rümler dem Namen Vogelschutzexperten gegenüber.
00:00:46: wir haben uns hier das gemütlich gemacht.
00:00:48: Martin hat sogar Sitz hier sogar barfuß im Studio.
00:00:51: ich weiß gar nicht ob er das erlaubt ist Und wir freuen uns auf eine neue Episode mit euch bei diesem warmen Sommerwetter
00:00:59: An der Stelle.
00:00:59: noch ein großes Dankeschön an alle, die gestern bei der Exkursion in Berlin dabei waren.
00:01:03: Es war sehr schön, es war sehr voll!
00:01:05: Also ich glaube was waren's?
00:01:06: Sechzig-Siebzig-Leuchel?!
00:01:08: Also für uns gestern wenn ihr das hier hört dann ist es schon ungefähr zwei Wochen her aber es war ein sehr schöner Tag und ein sehr Schöner Abend im Tiergarten mit euch.
00:01:15: Vielen Dank an alle die sich bei diesem Wetter in den Tiergärten begeben haben.
00:01:19: Genau und wir sind bei der Eightysten Folge und natürlich darf die Frage nicht fehlen Fabian hast du uns einen very unnützen Fakt mitgebracht?
00:01:28: Ja, natürlich.
00:01:29: Wenn natürlich wieder viel zu viel Zeit bei der Recherche dafür verbraten.
00:01:33: Ähm... ja!
00:01:35: Einenundachtzig ist das Zahlenkürzel in Buchstaben, also wenn man die Acht und die Eins übersetzt dann ist das H-A.
00:01:41: Das ist das Kürze für die Hells Angels eine Beikartnruppe.
00:01:47: Und also einen berühmten Motorradgang nicht unbedingt nur im Positiven oder wenig im P positiven bekannt.
00:01:53: Und irgendwie wollte ich die Brücke schlagen von da.
00:01:57: Und es ging eigentlich ziemlich einfach, weil der Bindentaucher, der Pied-Build-Greep so heißt er auf Englisch auch im englischsprachigen Raum den Spitznamen Helldiver bekommen hat.
00:02:07: Also weil er so oft abtaucht und ständig weg ist man ganz schwer fotografieren kann.
00:02:11: also ist dann kein hell wider keinen Helds Angel sondern ein Helldivers der Binden Taucher.
00:02:18: Hast du schon mal einen gesehen?
00:02:19: Ja hab ich
00:02:19: schon mal gesehen.
00:02:21: Süßer quasi das Zwergtaucher-Pongdong in amerikanischen Raumen.
00:02:25: Schön!
00:02:26: Sehr schön Ja, und passend zum Wetter würde ich fast sagen wir sind gerade mitten in der Hitzewelle bzw.
00:02:31: steht uns noch bevor.
00:02:33: aber passend dazu wollen wir heute über Freizeitaktivitäten sprechen die wir alle da draußen in der Natur machen und welchen Einfluss das eventuell auch auf die Vogelwelt haben könnte?
00:02:43: Das soll keine gehobene Zeigefingerfolge sein klar!
00:02:47: Wir wollen auf ein paar Sachen hinweisen wo man Rücksicht nehmen sollte und wie wir natürlich mit unserem Freizeitenkonsum auch die Umwelt beeinflussen.
00:02:54: es geht gar nicht anders.
00:02:55: Gleichzeitig ist das hier aber kein Freizeitbashing, also gerade bei dem Wetter können wir mehr als verstehen.
00:03:01: Machen wir auch wenn man da baden geht und Karnoferret klettern wandern im Sommer?
00:03:06: dazu kommen wir im haupteil
00:03:08: genau.
00:03:08: zunächst erst einmal lesen wir eine mail von die uns erreicht hat nämlich von frank und es geht um das thema spazn.
00:03:16: also
00:03:16: frank schreibt viele eure gedanken kann ich voll nachvollziehen weshalb ihr mir sehr sympathisch seid.
00:03:21: burden verbindet.
00:03:23: Eine Sache, die mich schon länger beschäftigt ist der Rückgang bei den Spatzen.
00:03:26: Ich habe in den letzten zwei Jahren vermehrt auf Hausperlinge in der Nähe geachtet und einige Dinge festgestellt, die ich mir nicht erklären kann.
00:03:33: Erstens hat es mich gefreut, dass einige neue Spazenvorkommen entdeckt worden sind über fünfzig Standorte in Köln – diese waren an Orten, an denen ich sie nicht vermutet hatte.
00:03:43: Zweitens frage ich mich warum Sie an Stellen, die besser oder gleichwertig erscheinen, nicht vorkommen?
00:03:48: Kann man vorhandensein von Nistmöglichkeiten, Hecken- und Fütterung?
00:03:52: Und drittens sind die Spatzen an einigen Stellen verschwunden, obwohl sich dort scheinbar nichts verändert hat.
00:03:57: So wie es auch Dr.
00:03:58: Uwe Westwall beschrieben hat in der Folge Nummer seventy-eight.
00:04:02: Also zusammengefasst drei Sachen hat Frank uns geschickt und zwar einmal... Es gibt manche neue Spazenvorkommen bei ihm im Köln aber auch Sachen wo sie einfach verschwinden sind, obwohl er sich nichts verändert hatte.
00:04:15: Martin hast du da eine Antwort für Frank?
00:04:17: Ja, das ist glaube ich gar nicht so einfach zum einen erstmal spazen.
00:04:20: Wahrscheinlich meinst du Haus Sperlinge?
00:04:23: Aber wir haben ja auch noch die Feldsperling und das ist ja eine nicht minder betroffene Sperlingsart bei uns also die
00:04:30: Gegenteil.
00:04:31: Also die ist ja... stark im Rückgang begriffen und über die hat ja auch Dr.
00:04:35: Uwe Westfall in unserer Folge gesprochen, aber vielleicht fangen wir mal mit dem Hausperling an.
00:04:39: also wenn wir uns mal die internationale rote Liste angucken, die IUCN Red List dann ist der Hausperlingen per Definition erst einmal nicht gefährdet obwohl er europaweit aber auch global abnehmend ist.
00:04:51: Aber weil er eben so ein großes Verbreitungsgebiet hat wird er aktuell als Nichtgefährdet geführt.
00:04:56: Es gibt aber sehr starke regionale Unterschiede und das sieht man schon in Deutschland auch.
00:05:00: Also wenn wir uns die verschiedenen Städte anschauen, zum Beispiel Berlin dann ist er dort laut der letzten Routenliste von zwei tausend vierundzwanzig sogar zunehmend was ich ganz verwunderlich fand.
00:05:09: Ich hätte eher gedacht dass wäre andersrum.
00:05:12: Aber anscheinend nehmen die Bestände zumindest im Vergleich zur vorherigen Liste zu.
00:05:16: Wenn man allerdings mal den Fatespelling betrachtet Dann ist er eigentlich ausnahmslos In fast ein Region würde ich mal behaupten abnehmend, und zwar drastisch.
00:05:25: Und das vor allem seit Jahrzehnteiundzwanzig.
00:05:28: Ja, das hat vor allem beim Hausperling aber auch sicherlich beim Pferdperling mit der Veränderung der oberen Landschaft zu tun.
00:05:34: also gerade der Hausperlingen ist ja an unsere Sielungen gebunden, an uns, an unser Vorkommen sag ich mal als inzwischen Gebäudebrüter früher war es eher ein Freibrüter würde ich mal sagen, ne?
00:05:45: Aber im Laufe der Domestikation oder der kulturellen Aneignung nicht, aber der Standitz ist ja dann doch zum Gebäudeprüter geworden.
00:05:56: Und da passiert halt sehr viel in unseren Städten.
00:05:58: also es gibt energetische Sanierungen, es gibt Neubauten und gerade architektonisch passiert bei den Neubauden so wenig Struktur dass kaum mehr Nistmöglichkeiten für den Spatz bleiben.
00:06:12: Natürlich auch die Nahrungsverfügbarkeit damit zu tun.
00:06:15: Also das wissen wir ja, dass Insekten im Rückgang begriffen sind und auch Sperlinge brauchen Insektnahrung für ihre Jungen, für ihre Brut.
00:06:23: Außerhalb der Brut sind sie eher Veggies aber auch innerhalb der Brot vor allem.
00:06:28: Ist da proteinreiche tierische Kost?
00:06:31: Und auch an nahrungsreichen Samenreichs stehen gelassen Blütenstellen.
00:06:35: Ich sag mal, das strotzt unsere Landschaft nicht mehr von.
00:06:39: Du hast natürlich gefragt... Wie kann es sein, dass sie abnehmen?
00:06:42: Obwohl die Bedingungen ja eigentlich gut erscheinen.
00:06:43: Und das ist glaube ich nicht immer so einfach festzustellen weil mehrfach verschiedene Faktoren wirken also Nahrungsverfügbarkeit, Nistmöglichkeiten aber auch Rückzugsorte.
00:06:53: Also wir wissen ja, dass Hausspendingel gerne in Büchengesellschaft übernachten Sandbäder brauchen und so weiter.
00:07:00: Vielleicht kommen sogar noch Faktor wie Vogelkrankheiten dazu gerade in der Stadt mit Vogelfütterung oder
00:07:05: fressfeine Kratzer, die das die Kolonie entdeckt hat und da ordentlich abgeräumt hat im letzten Jahr.
00:07:11: Das ist auch möglich!
00:07:12: Also da gibt es ganz viele Faktoren und das ist nicht immer so eins zu eins nachzuvollziehen, was da passiert.
00:07:18: Und vielleicht noch kurz zum Feldspelling?
00:07:19: Da gab's einen interessanten Artikel im April in der Falke und da ging es nämlich genau um diesen Rückgang.
00:07:24: Und da versucht man ja seit mindestens dem letzten Jahr durch Einsendungen... also man hat dazu aufgerufen dass Menschen die vielleicht Nistkästen haben wo Feldspellings drin brüten wenn sie beim Nistkasten säubernd dort tote Feldspelly finden, dass sie die einsenden, dass man die untersuchen kann z.B.
00:07:40: Krankheiten.
00:07:41: Läuft das noch?
00:07:42: Das läuft noch, genau und da wird es auch im nächsten Jahr nochmal einen Aufruf geben.
00:07:45: also da haltet die Augen offen.
00:07:47: auch Sperlinge, also Felsperlingen, die vielleicht an den Galscheiben geflogen sind oder durch Kollision mit Autos verstorben sind.
00:07:52: Auch die könnt ihr gerne einschicken dann werden wir zur gegebenen Zeit nochmal ein Aufrufe machen.
00:07:57: oder schaut gerne in die April-Ausgabe des Falken denn hier wissen wir einfach überhaupt nicht was sind die Gründe für diesen drastischen Rückgang und hier müssen wir wirklich aktiv werden.
00:08:07: Felspelling ist übrigens der so ein Schoko-braunes Köpfchen hat und dann einen schwarzen, ja was ist?
00:08:15: Wangenfleck.
00:08:17: Das ist die Wange und bei denen sehen beide Geschlechter gleich aus während beim Hauspelligen ja Männchen und Weibchen unterschiedlich sind.
00:08:23: Und wir werden euch das verlinken auch in den Show Notes dass ihr da nachgucken könnt.
00:08:26: und falls ihr da ein Felspelling findet dann sendet ihn noch gerne ein
00:08:31: Die Vogelnews!
00:08:33: Schenkt mir hier noch ein Gläschen Wasser ein.
00:08:34: mit dem Wetter.
00:08:35: Ja es ist wichtig zu trinken, hydriert zu bleiben.
00:08:39: Tschüss Martin.
00:08:39: Tschüss!
00:08:41: Auch für die Vögel da draußen, also wenn ihr einen Garten oder Balkon habt stellt gerne Vogeltränken auf
00:08:45: und macht sie regelmäßig sauber.
00:08:48: So Martin, it's your turn.
00:08:50: Du hast uns ein
00:08:52: Vogelfakt
00:08:54: hätte ich fast gesagt.
00:08:55: Vogelnews hast du mitgebracht Und du hast mir gesagt Lass dich überraschen.
00:08:59: Also ich weiß nicht worum es geht.
00:09:00: Ich sehe hier nur die Überschrift Das heißt dem Bauchgefühl nach Orientierung bei
00:09:07: Tauben Ganz genau.
00:09:08: Ich glaube, man kann sich schon ein bisschen denken in welche Richtung das geht – im doppelten Sinne.
00:09:13: in welcher Richtung?
00:09:15: Es geht um eine Studie die Ende Mai und zwar am Fachjournal Science.
00:09:21: Und da geht es vor allem um eine interdisziplinäre Zusammenarbeit also um verschiedene Fachbereiche in der Wissenschaft zusammengekommen sind, um miteinander einen Aspekt zu beleuchten.
00:09:30: Und zwar war die Universität Bonn dabei bzw.
00:09:34: Universitätsklinik Kompon und da ging es um Immunologie, also um Abwehrmechanismen in Organismen.
00:09:42: Und da kommt auch die erste Autorin her Klivia Lisowski, die zusammen mit anderen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen zum Beispiel vom Max Planck Institut für Verhaltensbiologie in Konstanz Universität Duisburg-Essen, da ging es um Physik.
00:10:02: Man fragt sich jetzt vielleicht okay was machen diese verschiedenen Disziplinen zusammen?
00:10:05: und warum geht's da um Vogelforschung?
00:10:07: Es ging um Brieftauben.
00:10:08: und zwar wissen wir ja, Brieftauben sind dafür bekannt dass sie über große Entfernungen nach Hause finden und das machen Sie eben über ihren Orientierungsinn.
00:10:18: bisher dachte man, dass dieser Sinn im Augesitz beziehungsweise im Schnabel weil man dort Partikel gefunden hat die Reisen enthalten.
00:10:24: Ich finde dieser Gedanke so verrückt, mein Bruder vorstellt auch dran da ist ganz wenig bekannt wie funktioniert das eigentlich.
00:10:29: dieser Magnet sind man weiß er funktioniert aber wenn es im Auge ist... Sehen die das quasi?
00:10:37: Also sehen sie das wirklich in ihrem Sichtfeld vielleicht mit unschaffen Bereichen oder
00:10:42: gibt
00:10:42: es ein Signal ins Gehirn, also da ist auch viel Quanten für Sie kennt.
00:10:45: Das ist sehr spannend
00:10:47: und überraschend ist nämlich man vermutet einen neuen Mechanismus bei der Orientierung und zwar einen inneren Kompass, der über die Leber funktionieren könnte.
00:10:56: daher also auch der Name Bauchgefühl.
00:10:58: Es gibt nämlich eine Verbindung zum Immunsystem Und zwar hat man in der Leber, in der Taubenleber bestimmte Immunzellen entdeckt.
00:11:06: Sogenannte Makrophagen sind also Zellen die ja die andere Viren und Bakterien fressen und dann aufnehmen und entsprechend aus dem System heraus nehmen.
00:11:17: Also diese speziellen Makrophage in der leber enthalten sehr viel Eisen und zwar durch den Apoch von rotem Blutkörperchen.
00:11:23: wenn die also irgendwann ihre Zeit erlebt haben und dann erneuert werden müssen, denn wenn die also auch von Makrophagen abgebaut.
00:11:29: Wir wissen ja der rote Blutfarbstoff enthält Eisen so und dadurch haben sie sehr viel Eisen in sich.
00:11:34: jetzt kann man sich vielleicht schon denken welche Richtung das geht.
00:11:37: dieses Eisen liegt in diesen Makrophage in Form von Nanopartikeln vor und das macht die Zellen im Magnetfeld empfindlich.
00:11:43: Dadurch könnten vermutlich die Tauben das Erdmagnetfeld aufnehmen als wahrnehmen als Sensor.
00:11:50: So das wollten Sie jetzt natürlich Experimentell untersuchen, was haben sie gemacht?
00:11:53: Sie haben erst einmal natürlich die verschiedenen Organe einer Taube untersucht auf ihren Eisengehalt.
00:11:58: Also sie haben im Auge geguckt, im Schnabel gehören Leber Milz und die stärkste magnetische Reaktion war tatsächlich in der Leber zu finden.
00:12:04: Und dann haben sie Experimente durchgeführt und zwar Flug-Experimente.
00:12:08: Sie haben Brieftauben genommen und ein Teil dieser Makrophagen in den Leber ausgeschaltet.
00:12:14: Das geht also mit medizinisch, also mikroinvasiv nicht mal genetisch sondern man kann das mit bestimmten Medikamenten, sozusagen temporär unterbinden.
00:12:26: Und dann haben sie die Tiere über eine Flugdistance von zwanzig Kilometern zum Taubenschlag am Max-Planck-Institut zurückfliegen lassen.
00:12:33: Tauben orientieren sich auf verschiedene Art und Weise, also zum einen visuell über den Sonnenstand aber auch über Sterne wenn Sie z.B.
00:12:40: nachts fliegen oder eben über den Magnetfeld sind.
00:12:43: Und sie haben zu verschiedenen Wetterbedingungen die Tauben fliegen lassen einerseits an einem bewirkten Tag.
00:12:49: Das heißt also, der Sonnenstand konnte den Tauben nicht helfen, den Weg nach Hause zu finden.
00:12:54: Und dann haben sie die Tauben genommen, die ein gestörtes Verhältnis mit den Makrophagen hatten und welche, die ihm nicht behandelt wurden.
00:13:02: Und tatsächlich, die Unbehandelten haben sofort nach Hause gefunden und die mit dem temporär ausgeschalteten Makrophage sind in alle Richtungen geflogen und haben ihm nicht ihren Heimat.
00:13:12: Taubenschlag wiedergefunden.
00:13:13: Dann haben sie aber diese Tauben noch mal bei Sonnenschein fliegen lassen, dort haben dann alle beiden Gruppen sozusagen ihren Weg nach Hause gefunden und das war ein Zeichen dafür oder ein Hinweis darauf dass tatsächlich diese Makrofagen etwas mit dem Magnetfest hin zu tun haben.
00:13:27: Und das fand ich richtig spannend!
00:13:28: Okay... Ich habe auch Eisen im Blut.
00:13:32: Vielleicht kann ich das ja auch?
00:13:34: Also die Forschendengruppe vermutet auch, dass das bei sehr viel mehr Vogelarten eine Rolle spielt und auch bei Säugetieren tatsächlich.
00:13:40: Aber da steht man, glaube ich noch ganz am Anfang.
00:13:42: Und interessant ist auch die Frage wie wird aus der Leber dieses Signal ans Gehirn geleitet und dort verarbeitet?
00:13:49: Man hat diese Makro-Fang tatsächlich auch in der Nähe von Nervenzellen gefunden.
00:13:53: also da gibt es anscheinend eine räumliche Bindung.
00:13:55: Je nach Richtung so leichtes Ziehen...
00:13:58: In
00:13:58: der Sagenregion!
00:14:02: Man kann sich das wirklich sehr schwer vorstellen, wenn dann da eine Orientierung zustande kommt.
00:14:07: Ja coolen News Martin Werden wir euch natürlich verlinken in den Show-Notes, wenn ihr da noch mal mehr lesen wollte zu.
00:14:13: Dann schaut doch da vorbei!
00:14:17: Wir haben ja schon erwähnt es geht um Freizeitaktivität der Sommer.
00:14:22: viele sind im Urlaub In den Bergen am Strand irgendwo vielleicht Kitesurfen vielleicht Kanu fahren Vielleicht einfach Baden was auch immer.
00:14:32: Da wollen wir heute mal einen Blick drauf werfen.
00:14:34: Was könnte man da Falsch machen aus Vorgesicht, worauf könnte man achten ohne sich groß einschränken zu müssen?
00:14:41: und all das werden wir gleich im Hauptthema besprechen.
00:14:44: Und bevor wir ins Thema einsteigen noch kurz einen kleinen Werbeblug.
00:14:48: jetzt kommt Werbo!
00:14:49: Unser heutiger Sponsor macht naturverträgliches und verantwortungsvolles Handeln im Alltag ein Stückchen leichter bei einer Sache mit der wir alle tagtäglich hantieren nämlich dem lieben Geld.
00:14:59: die Umweltbank bietet nämlich mit ihrem UmweltGiro ein Girokonto mit grüner Wirkung an.
00:15:03: Banken
00:15:04: arbeiten ja bekanntlich mit unserem Geld und investieren zum Beispiel in Projekte.
00:15:07: Und genau hier macht die Umweltbank den Unterschied, damit auch das Umwelt-Girokonto.
00:15:12: Das Geld der Kundinnen und Kunden bei der Umweltbank finanziert nämlich keine schädlichen Industrien also keine Rüstung, keine Kinderarbeit oder sonstiges sondern geht in Projkte in erneuerbare Energien wie zB Wind oder Solarparks oder bezahlbaren Wohnraum.
00:15:26: Dabei orientiert sich die Umweltbank konsequent an den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und Investitionen erfolgen nur dort, wo sie wieder Mensch noch Naturschaden.
00:15:35: Außerdem hat sich das Unternehmen zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens verpflichtet und setzt diese erfolgreich in ihrer Unternehmstrategie um.
00:15:42: Alles kann komplett transparent in den Nachhaltigkeits- und Geschäftsberichten der Umweltbank nachgelesen werden, was für uns und euch besonders spannend ist wenn ihr ein Konto eröffnet bekommt ihr eine hundert Euro Startgut haben und zusätzlich unterstützt die Umweltbank mit fünfzig Euro den Nabu bei der Renaturierung von Flüssen.
00:16:04: auf vier Euro neunzig im Monat.
00:16:06: Baggelt abheben, gekostenlos entweder am Einzelhandel oder mit Kreditkarte am Automaten und auch der Kontowächse – das ist ja für viele eine Hürde – läuft ganz unkompliziert digital ab und dauert ungefähr zehn
00:16:18: Minuten.".
00:16:18: Und
00:16:19: das Motto lautet «Lohnt sich für mich und lohnt sich die Umwelt?
00:16:22: Das bedeutet Kundinnen erhalten faire Konditionen und einen guten Service während ihr Geld gleichzeitig direkt in die ökologische und soziale Transformation fließt!
00:16:31: Alle Infos dazu findet ihr wie immer in den Shownotes und auf umweltbank.de-nabung.
00:16:38: Ende der Werbung!
00:16:39: Ja, wir haben ja schon gesagt naturbasierte Freizeitaktivitäten sind beliebt und ein wachsender Wirtschaftsfaktor würde ich fast mal sagen und wir alle frühen irgendeiner Freizeitaktivität ne?
00:16:50: Und sei es nur die Vogelbeobachtungen oder das Spazierengehen draußen... Das
00:16:53: heißt
00:16:54: NUR?!
00:16:55: NUR!
00:16:56: Und wir wissen dass tut uns gut, das bringt uns Vorteile für die Gesundheit auch Einkommen natürlich, eine viele Leben auch von Freizeitaktivitäten oder von Tourismus und es unterstützt natürlich letztendlich auch den Naturschutz.
00:17:08: Dennoch wird zunehmend natürlich erkannt dass es Störungen für Tiere und Pflanzen oder für die Lebensräume gibt und das beeinflusst natürlich auch die Liebewelt unserer Aktivität da draußen.
00:17:19: aber zu den einzelnen Punkten später noch mehr.
00:17:21: Wir haben
00:17:21: ja schon gesagt wir wollen euch das hier nicht madig machen.
00:17:23: aber bei ein paar Sachen kann man einfach Ja, wenn man es weiß.
00:17:26: Weil oft ist das ja so... Man hat's vielleicht gar nicht auf dem Schirm was für ein Impact man manchmal hat.
00:17:31: und da wollen wir ein bisschen draufaufmerksam machen in dieser Folge.
00:17:35: Genau ich habe bei der Recherche einen Review gefunden also ein Artikel der verschiedene wissenschaftliche Artikel zusammenfasst von zwei tausend elf und da ging es um den Einfluss naturbasierter Erholung auf Vögel.
00:17:47: Und die haben mal, ich glaube neunundsechzig Studien insgesamt untersucht und achtundachtzig Prozent dieser Studien zeigten einen negativen Effekt von Freizeitaktivitäten auf Vögel.
00:17:58: Und das fand ich eine ziemliche Hausnummer und die haben so verschiedene Aspekte einmal beleuchtet, also zum Einen kann natürlich Freizeitaktivität ein Einfluss auf die Physiologie des Vogels haben, also auf die körpereigenen Prozesse Und das beinhaltet vor allem Stress, also ein erhöhter Stresshormon-Level.
00:18:17: Schneller Herzschlag!
00:18:18: Das ist etwas was dem Körper schadet und was auch zu einem verkürzten Leben führen kann wenn der Stress sehr lange anhält.
00:18:24: Und dabei ist diese subjektive menschliche Perspektiv von wegen ja ich bin noch jetzt weit weg vielleicht was anderes als wenn ich durch Schilf renne wo die dann brüten.
00:18:34: klar ist es auch aber auch teilweise schon entfernte Aktivitäten führen bei den Vogelarten und bei anderen Tierarten zu Stressreaktionen.
00:18:42: Selbst wenn es nicht der Stress selber ist, führt auch zu einer Verhaltensänderung.
00:18:46: zum Teil also z.B.
00:18:48: gerade brütende Vögel die am Boden sitzen haben eine erhöhte Wachsamkeit oder Mausandevögel wir sind ja jetzt gerade so in der Entenvogelmauser Wenn man den zu nahe kommt dann sind sie natürlich erstmal wachsam.
00:18:59: das ist auch immer verbunden mit Energieverbrauch oder einem Fluchtverhalten.
00:19:04: Ja
00:19:04: und das kann ein bisschen zur Nestaufgabe führen.
00:19:08: Natürlich Reaktion von von Kiebitzen kennt man das vielleicht ganz auffällig, dass sie dann anfangen aufgeregt hochzufliegen und um ihr Nest rumzuschwirren.
00:19:16: Und einem so scheinen Attacken gelten.
00:19:18: also auch solche Sachen sind natürlich Dinge die kosten Energie diesen viel Stress und spätestens da sollte man einmal diese Reaktionen wahrnehmen und gucken, dass man nicht weiter stört.
00:19:27: Weil im schlimmsten Fall ist es so das Nestaufgabe oder ein schlechter Booterfolg dazu führt, dass die Bestände dadurch eben leiden.
00:19:34: Und es gibt Gebiete da kommen sensible Vogelarten vor, die sollte man vielleicht meiden.
00:19:38: und in anderen Gebieten geltenden Paarverhaltensregeln zu denen wir später kommen?
00:19:42: Ich finde ganz interessant, wir beleuchten mal so ein paar Formen der Freizeitaktivitäten, den wir alle irgendwie so frönen und da habe ich mir als erstes ja aufgenommen spazieren gehen und joggen weil das ist etwas was viele machen vor allem auch im urbanen Raum Und da muss ich immer an das Frühjahr denken, wenn wir dann zum Beispiel wieder irgendwelche Zeitungsberichte haben zu
00:20:01: tacken.
00:20:01: Agro-Bussard?
00:20:02: Genau,
00:20:02: agro-bussard!
00:20:03: Das ist schon mal ein schönes Beispiel dafür wie auch die geringste Aktivität schon ein Verhalten auslösen kann bei Vögeln.
00:20:10: Es ist nicht die Regel ganz klar aber es zeigt doch – es gibt einige Individuen, die fühlen sich z. B. durch Jogger gerade durch Joga gestört.
00:20:17: also ich glaube Spaziergänger gar nicht so sehr als jemand der sich langsam nähert ist, glaube ich, weniger oder stellt weniger eine Gefahr da in der Potenzielle als jemand, der zum Beispiel schnell vorbeirent unter dem Horst.
00:20:29: Macht
00:20:29: doch Sinn!
00:20:29: Also mir würde jemand auf mich zurennt auch mehr Angst machen... Vorbei spaziert und natürlich ist es normal dass die Vögel sich nicht freuen über menschliche Gesellschaft in ihrer Brut näher.
00:20:40: das ist natürlich.. Da können wir einfach nur existieren und das finden die Vögeln nicht gut.
00:20:45: aber gerade im Wald zum Beispiel merkt okay da da is irgendwie ein horsten sensibles Gebiet dann meidet man vielleicht diesen Weg zu seiner eigenen Sicherheit, dass einem da kein Mäusebus hat auf den Kopf fliegt.
00:20:56: Fabian wie ist das bei dir wenn du jetzt die Wahl hättest zwischen Bergen und Meer?
00:20:59: Was würdest du wählen?
00:21:00: ganz ehrlich?
00:21:01: Das ist
00:21:01: jetzt eine Charakterfrage hier.
00:21:02: Gar nicht, gar nicht!
00:21:04: Ich bin als Kind sind wir immer ins Meer gefahren kaum in die Berge und ich war quasi erst im Jugendlichen Alter mal so richtig in den Bergen.
00:21:11: Finde es aber natürlich auch toll.
00:21:12: also es wandern vor allem die die tollen Blütenwiesen da... Schon schön.
00:21:19: Aber ich bin auch ein großer Mehr-Fan, also ich bin gerne am Meer.
00:21:23: Wenn ich mich entscheiden müsste wahrscheinlich ans Meer bei dir?
00:21:25: Also ich glaube wenn ich mich entscheiden müsste würde ich in die Berge fahren weil es potenziell jetzt gerade im Sommer kühler sein kann wenn man sehr weit oben ist.
00:21:33: und ich weiß nicht brauche halt diese Landschaft und auch diese Vielfalt an Blumen.
00:21:37: Vögel gut sind jetzt nicht ganz so vielfältig in den Alpen Ein
00:21:40: paar Spezialisten.
00:21:41: Aber
00:21:41: ein paar Speziellisten gibt es auf jeden Fall.
00:21:43: und ich würde sagen, wir fangen mal mit den Bergaktivitäten an also mit dem Berg- und Klettersport denn da haben wir nämlich mit einem Kollegen vom ABV, dem Partnerverband in Bayern gesprochen im Landesbund für Vogel und Naturschutz und das ist Felix Steinmeier.
00:21:57: der ist nämlich Gebietsbetreuer in den bayerischen Alpen genauer in den Allgäuher Hochalpen und er kennt sich natürlich gut aus mit dem Gebirge und auch mit Konflikten die dort entstehen durch Tourismus durch Aktivitäten Und er sagt uns erst einmal was das Besondere an der Bergwelt ist.
00:22:13: Wir haben hier die Situation, dass wir in den Bergen wirklich total vielfältige Lebensräume haben – total naturnahe Lebensräime, exzensiv bewirtschaftete alte Kulturlandschaften auch und diese Vielzahl an Lebensräumen, die Großräumigkeit auch der Naturnahen-Lebensräume führt dazu, dass mir einen sehr großen Reichtum haben, was Vögel angeht.
00:22:38: Viele Alpenspezialisten haben wir hier vom Steinadler bis zum Alpenschneihun.
00:22:43: Und gleichzeitig kann man auch unglaublich viele Menschen fort, das sind einfach tolle Landschaften wie faszinierende Menschen.
00:22:50: Wir sind hier einer der Hotspots was Tourismus angeht in ganz Mitteleuropa und da erleben wir täglich dass es zu Konflikten kommt oder kommen kann wenn Menschen sich nicht richtig verhalten.
00:23:04: Ja sensible Lebensräume spezialisierte Arten plus eine der touristischen Regionen in ganz Mitteleuropa ist natürlich eine schwierige Kombination.
00:23:15: Und hier bezieht man sich besonders aus Wandern oder eben auch aufs Klettern, weil gerade diese Klettergebiete sind wahrscheinlich Berge und Steine, wo dann auch an den Klippen vielleicht der Steinadler brütet oder der Mauerläufer oder ähnliches.
00:23:29: Ja und zu diesem Problem fällt Kletters an den Steilwänden.
00:23:33: hören wir nochmal Felix
00:23:35: Wir haben die Felsbrüter.
00:23:36: Arten, Wanderfeige, Uhu, Kolkerawe, Mauerläufer gibt ein paar andere.
00:23:41: Das sind Arten die typischerweise Felslebensräume als Bruthabitat nutzen.
00:23:46: und wir haben die Kletterer, die genau auf die Fesen auch spezialisiert sind.
00:23:51: Auf der Suche sind nach dem perfekten Fels um da zu klettern.
00:23:55: Und da ist eben klar wenn während der Brut wenn dazu nah an ein Nest geklettert wird und das wiederholt, dann kann es einfach zu einem Blutabbruch kommen.
00:24:05: Und das will niemand.
00:24:07: Wir wollen auch die Kletter nicht, wir haben wenigstens natürlich die Vögel... ...und darum ist eben hier total wichtig dass man ja eine gute Zusammenarbeit mit den Klettern hat.
00:24:18: Uns geht's hier nicht um Bereiche sag ich mal zu verbieten.
00:24:22: da muss man ganz ehrlich sein wir haben in der Fläche nicht das Personal, dass man sowas wirklich kontrolliert.
00:24:27: Wir haben auch nicht befugelt.
00:24:28: eigentlich Strafen zu erteilen, wollen wir auch gar nicht.
00:24:31: Hier geht es letztendlich darum, dass man einfach den Klettern auch die sensiblen Bereiche aufzeigt.
00:24:36: Wir arbeiten hier mit sogenannten freiwilligen Vereinbarungen,
00:24:40: d.h.,
00:24:40: Bereichen in denen es zu einer Vogelblut kommt, regelmäßig kommt gibt es Zeiten zur Brutzzeit, in denen nicht geklettert werden darf.
00:24:51: Wir machen das auch ohne behördliche Sperrung und wir leben, dass das gute Akzeptanz stößt.
00:24:56: Das heißt aber am Umkehrschluss, wenn die Brutzzeiten wieder vorbei ist... dann auch wieder geklettert werden kann.
00:25:01: Und das Konzept, das führen wir sehr erfolgreich durch und beobachten, dass man da wirklich eine sehr hohe Akzeptanz haben seitens der Kletterer oder auch Kletter immer wieder besuchten
00:25:11: melden.".
00:25:13: Ja, und er hat auch gesagt, das machen sie vor allem in Zusammenarbeit mit den Kletterern und Kletterinnen also zum Beispiel mit der IG-Klettern der Interessengemeinschaft Klettern – und es ist natürlich ne Win-Win Situation!
00:25:23: Man kann klettern gehen und die Vögel werden trotzdem in der sensiblen Brutzeit geschützt
00:25:28: sagt auch natürlich, das wollen die Leute, die klettern auch nicht.
00:25:31: Dass sie da die Vögel aufschrecken ist auch glaube ich ein heikler Moment wo du auf immer so hoch greist, vielleicht in die Vogelkacke und dann steht er so'n kleines U-Küken vor dir.
00:25:43: Und wenn man da eben zusammen Rücksicht nimmt Das heißt natürlich auch nicht irgendwie Wildklettern im Gebieten wo es nicht erlaubt ist oder wo keine festgelegten Routen sind Auch für eure Sicherheit natürlich nicht.
00:25:53: Und das Problem oder was er gesagt hat bezieht sich ja nicht nur auf den Alpine Raum sondern auch im Binnenland.
00:25:58: Wenn es gerade in Steinbrüchen, ich meine die Plätze wo man da draußen klettern kann sind auch begrenzt und natürlich ist da der Andrang groß wenn man dann irgendwo in Felsen hat ein Steinbruch zu klettern aber dann ist das auf der Uhubut Platz weil es gibt vielleicht nicht so viele Felse in der Nähe und einfach gemeinsam Rücksicht nehmen Das ist der Schlüssel.
00:26:17: Ein Thema was er noch anspricht um was sehr wichtig für die Berglebensräume insbesondere für Vögel sind Konflikte zum Beispiel durch Turin Gänger und Gänge rinnen, zum Beispiel auch im Winter.
00:26:28: Es gibt ja Schneeschuhtouren – das wollte ich auch mal machen muss ich gestehen!
00:26:32: Und das ist etwas wo man vielleicht denken könnte im Winter, naja gut da stört's ja keinen oder
00:26:37: kein Tier.
00:26:38: Das würde mein Leitverkast werden.
00:26:40: Wir beide auf
00:26:40: Schneersch.
00:26:42: Wir sind auf dreitausend Meter wir haben keine Luft aber... Wir wollen euch berichten.
00:26:45: Aber
00:26:45: das coole ist, auch da gibt es einen Konzept was in den deutschen Alpen zumindest umgesetzt wird nämlich die sogenannten Waldwildschonengebiete und das sind Gebiete die vom Deutschen Alpenverein ausgewiesen werden und zwar unter Einbeziehung aller relevanten Interessengruppen also eben auch NGOs wie dem NABU oder dem LBV usw.
00:27:05: Und sie sprechen Empfehlungen aus!
00:27:06: Also hier geht es nicht um Verbote sondern um Empfehnungen für Flächen, die nicht betreten oder befahren werden dürfen.
00:27:13: Oder sollten und dazu hören wir noch mal Felix Steinmeier vom LBV.
00:27:17: Hier geht es oft um den Schutz von Draufus-Hühnern vor allem Bergkuhn-Auerhuhnen.
00:27:22: Also in beides Arten.
00:27:23: Die führen im Frühjahr die Männchen eine sogenannte Arena-Baltz vor.
00:27:28: Das heißt, die Mähnchen treffen sich an dreizehnärigen Ballsplätzen.
00:27:33: Führen da ihr Ballsverhalten durch Und die Ballsplätze werden von den Walpien aufgesucht die stärksten attraktivsten Männchen aus.
00:27:42: Und hier haben wir das Problem, wenn es da Zerstörungen an den Ballsplätzen kommt und Menschen auf die Ballsplätze kommen dann wird die Balls abgebrochen oder auch dreizionelle Ballsplatze werden, kommt zu Zersplitterungen und dann klappt's mit der Fortpflanzung einfach nicht mehr.
00:27:56: Hier ist eben ganz wichtig dass man die Erwaltunggebiete berücksichtigt sind oft Gebiete wo es eben einerseits Balls-Plätze hat oder wo es vielleicht auch einfach wichtige Winterhabitate gibt um die Arten zu schützen.
00:28:10: Und so eine Arena, die betrifft dann ja nicht nur ein Brutpaar sondern das Männchen, das steckste Männchempath sich oft mit vielen Händen.
00:28:16: Das heißt da sind gleich auch viele Brutpare betroffen und es ist ne sehr sensible und tolle Bedrohte leider auch Art Die Rauffußhühner.
00:28:25: also es ist ein wichtiger Punkt natürlich dass man da drauf achtet.
00:28:29: Und an der Stelle auch noch mal die Erinnerung Rauf fußhöhner machen keinen Winterschlag oder ähnliches.
00:28:33: sie sind also im Winter aktiv Und müssen dann natürlich vermehrt in diesen widrigen Bedingungen mit Schnee und so weiter Pflanzennahrung finden.
00:28:42: Wenn sie dann auch noch gestört werden, Energie verbrauchen weil sie irgendwie fliehen müssen oder ähnliches, kann das natürlich der Faktor sein, der vielleicht das Überleben am Ende entscheidet?
00:28:50: Oder nicht?
00:28:51: Die fressen teilweise nadelnd gerade auf Hühner.
00:28:53: Es ist schon verrückt dass Sie das verdauen können und damit klarkommen.
00:28:57: Dann noch was rausziehen!
00:28:57: Na ja...
00:28:59: So und ich würde sagen zum Abschluss für die Berge Hören wir ein letztes Mal Felix, der uns noch drei Verhaltensregeln für die Berge an die Hand gibt.
00:29:07: Es gibt ich würde sagen drei ganz wichtige Verhaltungsregeln.
00:29:12: wenn man in den Bergen unterwegs ist und nicht will dass sein Verhalten sich schädlich für die Tierwelt auswirkt.
00:29:20: Und das eine Dämmerungszeiten meiden.
00:29:23: zu den Dämmerungszeitern früh morgens auch später abends haben viele Wildtierarten ihre Hauptaktivitätszeit auch noch unterwegs ist.
00:29:33: In den Bereichen, wo normalerweise die Tiere ihre Nahrung suchen dann kann man da wirklich großen Schaden anrichten.
00:29:39: Das zweite ist Hunde anleihen.
00:29:41: wir haben viele Arten, Vogelarten.
00:29:43: diesen Bodenbrüter denkt er an die Hühnervögel und an die Pieper auch an Säugetier-Murmeltiere zum Beispiel.
00:29:50: unangeleinte Hunde können da wirklich grossen Schaden einrichten.
00:29:54: also das ist wichtig vielleicht als dritter Grundsätzlich-Schutzgebietsthegeln beachten.
00:29:59: Also muss wissen, wo sind die Waldwitzunggebiete?
00:30:02: Wo haben wir Betretungsverbot?
00:30:06: Natürlich keine Pflanzenflücken, keine Tiere will ich stören nicht unnötig lernen und ich denke wenn man die Verhaltensregeln beachtet dann kann man mit gutem Gewissen in Bergen sein und einfach auch selber die fantastischen Arten wie weit genießen
00:30:19: Das sind natürlich Verhaltensegeln, die nicht nur für die Berge gelten auf dem Wegen bleiben Rücksicht nehmen.
00:30:24: Und was auch ein super wichtiger Punkt ist, dass er anspricht Hunde.
00:30:27: Hunde werden noch mal im Speziellen als Feinde wahrgenommen.
00:30:31: wenn die dann halt auch sei es nur hundert Meter abseits der Wege durch die Wiesen laufen Dann kann das teilweise zur Brutaufgabe von gut in Alpenmummeltie isst natürlich auch cool.
00:30:42: In den Wiesen im Binnenland ist es vielleicht der Kibitz oder die Rebhühner Oder das letzte Braunkirchen, was da in der Wiese brütet Was dann durch die Hunde aufgeschreckt oder die Bruttabwehr gefressen wird Das kommt auch vor.
00:30:53: Also da nochmal drei wichtige Regeln, die er sagt.
00:30:55: Die eigentlich für alle Gebiete gelten.
00:30:57: Wichtig auch wenn ihr in Schutzgebieten seid.
00:30:59: also folgt wirklich den Geboten weil das Ganze wird natürlich auch über Besucherlenkung gemanagt.
00:31:05: Man weiß schon wo sind die sensiblen Gebiete und dann leitet man die Besuchenden oder die Touristen an bestimmte Orte und dann gibt es da auch Aussichtstürme und ähnliches.
00:31:14: Es wird dann auch schon dafür gesorgt dass man zu seinem Naturerlebnis kommt.
00:31:19: Ja und ich würde sagen, damit gehen wir noch mal kurz von den Bergen in dem Wassersportbereich.
00:31:24: Gerade bei den heißen Temperaturen ist die Neigung ja sehr groß dass man baden geht das man irgendwie Kano fährt.
00:31:31: Wassersports reiht es dann natürlich sehr...ja wie reizt es sehr groß?
00:31:36: Sehr mächtig keine Ahnung.
00:31:37: also man möchte gerne am Wasser was machen und im Wasser und da gibt's natürlich diverse Sachen.
00:31:43: Keitsurfen, Windsurfen, Paddeln, Stand-Up paddling Einfach Baden, Angeln tauchen.
00:31:50: Was weiß ich?
00:31:51: Da gibt es jede Menge und vielleicht ein paar allgemeine Sachen dazu.
00:31:57: Vielleicht zum Baden mal den Fangen wir mit dem Boden ständig an.
00:32:00: Was gibt's da zu beachten, Martin?
00:32:02: Ja, Baden.
00:32:03: Ich glaube alle gehen mehr oder weniger gerne an den See also manche vielleicht weniger als andere.
00:32:08: aber das ist natürlich etwas gerade im Sommer was man gerne macht.
00:32:11: und da wollten wir nun mal so ein bisschen die Sinne schärfen für mögliche Konfliktfelder Zum Beispiel Chemikalien, das haben glaube ich viele nicht so oft auf dem Schirm.
00:32:20: Dass zum Beispiel Sonnencremes... Also vielleicht kennt man es, wenn man sieht
00:32:23: Leute gehen ins Wasser und da schwimmt ein...
00:32:26: Ja, und das sind natürlich oft machemische Substanzen die natürlicherweise dort nicht vorkommen.
00:32:30: Und auch die können Einfluss auf die Mikroorganismen haben vielleicht nicht direkt auf die Vögel aber vielleicht im Umkehrschluss oder im Vollgeschluß sozusagen dann über die Nahrungskette dann auch letztendlich auf die Vogel was nicht heißt cremt euch nicht ein Aber macht das vielleicht mit Bedarf?
00:32:45: Auch
00:32:45: so seifige Stoffe ne?
00:32:46: Die sind ja dafür da Fette zu lösen und viele Tiere gerade kleine Organismen Haben ja eine fett Hülle um sich zu schützen.
00:32:54: wenn man vorstellt dass man die Ja, dass diese Stoffe dann ihre Schutzhülle sozusagen angreifen, worauf die ganze Nahrungskette aufbaut.
00:33:02: Also da gibt es schon ein paar Sachen, nehmt da irgendwie umweltschonende Mittel zieht euch noch einen UV-Shirt an...
00:33:07: Oder eine Mütze gerade bei Kindern.
00:33:08: also man kann auch ruhig mit Klamotten ins Wasser gehen!
00:33:12: Auch wenn eure Hunde vielleicht ins Wasser gehn' die vorher noch.
00:33:14: Antiflo oder Zeckenmittel das sind alles Dinge, die haben Konsequenzen für die Umwelt.
00:33:18: Ein Aspekt ist noch ganz interessant und wichtig.
00:33:20: du hast den Angelsport auch erwähnt.
00:33:23: Da ist glaube ich grade in der EU Bewegung drin, nämlich zum Beispiel Blei im Angelsport zu verbieten und ich glaube die sieht gut aus dass das tatsächlich eintreffen wird.
00:33:33: Denn Blei ist natürlich ein Schwermetall was es hat mir auch schon im Podcast was in der Umwelt ja als Gift wirkt und zwar vor allem wenn eben Tiere also Vögel in dem Fall dieses Blei aufnehmen.
00:33:44: Beim Angeln kommen natürlich noch dazu dass das Uferbereiche sind die vielleicht besonders sensibel sind Steilwände wo Eisvogel- und Uferschweibe brüten oder Röhricht Bereiche wo irgendwelche Enten oder Rohrsänger sind Da natürlich sehr viel Rücksicht nehmen.
00:33:58: Auch Schnüre, Haken vom Angeln oder generell auch unser Müll den wir irgendwie beim Baden hinterlassen wo es dann in die Nahrungskette kommt oder ein Flaschen oder sonstiges irgendwelche kleinen Tiere direkt sterben.
00:34:11: also da möglichst wenig Belastungen und Müll wieder mitnehmen.
00:34:15: ich denke das sollte klar sein.
00:34:17: Und wenn wir noch mal als Meer hochgehen an die Küste, dann ist das natürlich auch sehr beliebt in der Bevölkerung.
00:34:23: Dass man einen Strandspaziergang macht also wer macht es nicht gerne und das ist auch etwas was viele ja Küsten- und Seevögel betrifft Fahrtvögeln aber auch Möwen oder Seeschwalben dir vornehmlich an solchen Bereichen eigentlich brüten.
00:34:36: Aber wer hat von uns schonmal was ich eine Seeschwalbenkolonie am Strand gesehen?
00:34:41: Das sieht man natürlich kaum noch weil die so oftmals so hoch frequentiert sind durch Menschen dass sie oftmals nur noch in Schutzgebieten eigentlich brüten können, in Ruhe.
00:34:49: Und die Nester sind extra so gebaut dass man sie nicht sieht.
00:34:52: also es ist ein Bodennester die Steine...die sehen aus wie Steine die Eier.
00:34:56: Also da hat man quasi auch keine Chance sie zu sehen.
00:34:58: von daher halt euch fern wenn ihr merkt okay irgendein Vogel ist sehr aufgeregt oder es gibt Extraschutzzonen dann die natürlich auch nicht betreten.
00:35:06: genauso wenn ihr mit dem Kanu unterwegs seid und da habt ihr so eine Kiesbank und denkt auch da wäre jetzt ein schönes Plätzchen um mal anzulegen Auch da ganz viel Rücksicht nehmen.
00:35:16: Es ist
00:35:16: natürlich nicht nur in der Küste so, wir haben ja auch noch Flüsse und gerade in den Bergen gibt es ja noch relativ viele oder Verhältnismissig-viele Flüsze die so natürlich mehr anderen diese Kiesbänke haben und da hören wir auch nochmal Felix Steinmeier vom LBV.
00:35:30: Anderes Thema was uns oft beschäftigt und was leider schwerer zu regulieren ist das Thema Kiesbrüder.
00:35:37: Wir haben hier die letzten Wildflüsse auch oder wildflussartige Bereiche an unseren Flüssen und Bechen mit Umlagerungsschrecken, mit Tießflächen.
00:35:48: Das sind total schöne Bereiche einfach zum Verweilen, zum Pausen machen, zum Baden.
00:35:54: Und genau da kommen eben zum Teil auch der flüssigen Pfeifer- und Flussuferläufer vor bei das Wartvogelarten die auf dem Boden brüten.
00:36:06: Da kann es total leicht passieren dass man unwissentlich auf den Gelege tritt Gerade der Flussregenpfeifer, der legt seinen Gelege auf die offenen Kiesbank.
00:36:15: Die Eier sehen aus wie kleine Kielsteine und der Leih sieht ihn nicht da drauf und dann ist er vorbei.
00:36:22: Auch wenn
00:36:22: man mit Hunden auf Kiesflächen spielt, die schnappen so einen Jungvogel und dann maßt es.
00:36:30: Das sind beide seltene Arten, die kommen auch nicht flächig vor.
00:36:33: Hier sind wir eben dran, dass man wirklich mit einem ganzen Netzwerk an Ehrenamtlichen jedes Jahr schauen welche Bereiche sind besiedelt Arbeiten da mit einer Beschilderung.
00:36:42: Da geht es auch um bestimmte Jahreszeiten.
00:36:44: und zur Prud-Zeit, wo wir darum bitten, dass man die Kiesflächen einfach meidet.
00:36:49: Kennen Sie denn auch welche Kiesflächen dafür Freibägeber sind?
00:36:52: Und den Dreschtes Jahr ist das auch echt komplett freibäggeber.
00:36:56: Aber hier merken wir ja mal wirklich einen sehr hohen Druck.
00:36:59: Leider erleben wir nicht immer, dass die Menschen mit toller Transter aufreagieren.
00:37:05: Ich habe ja schon gesagt, manche Vögel waren dann auch... Und ich habe mal einen mitgebracht, die Zwergseeschweibe in seltener Küstenvogel der auch im Bodenbereich also auf dem Strandbereich berühlt hat.
00:37:20: So hört sich das an wenn die Tiere dann aufgeregt sind weil da Menschen kommen.
00:37:24: Und ich finde, hier wird schnell klar okay da ist jemand gestresst und darauf sollte man dann auch wirklich achten.
00:37:31: Wir haben das Thema mal ein bisschen angeschnitten, man könnte noch sehr viel mehr dazu sagen.
00:37:35: aber uns war wichtig dass wir jetzt gerade zur Sommerzeit zeigen Freizeitaktivitäten in der Natur sind gut und sind auch wichtig für uns aber sie brauchen ihm klare Regeln um nachhaltig zu sein.
00:37:46: also genießt die Zeit da draußen aber nehmt die Umwelt gerne bewusst wahr.
00:37:52: Wenn wir das erleben, dann wissen wir auch was wir wertschätzen und was wir schützen können.
00:37:57: Und müssen und wolleln.
00:37:59: Dem möchte ich nichts mehr hinzufügen!
00:38:05: Da haben wir für euch ein paar Tipps für den Sommerurlaub parat.
00:38:08: Und zwar einmal wusstet ihr dass es Nabu-Wandergruppen gibt?
00:38:12: Das sind selbstorganisierte Rad- und Wandertouren.
00:38:14: Es gibt Exkursionen beispielsweise im Großraum Stuttgart.
00:38:17: Da könnt ihr doch mal gucken unter Nabupunkt.de.
00:38:20: slash Reisen.
00:38:20: hier findet ihr Anknüpfungspunkte wie ihr mit anderen Autorbegeisterten zusammen die Zeit verbringen könnt.
00:38:27: Ansonsten haben wir noch die besten seventy Klimaschutz-Tipps für euch, also gerade jetzt wo im Juni schon Rekordwerte erreicht werden.
00:38:35: Klimaschutzz ist ja ein großes Thema, ein wichtiges Thema das uns tagtäglich begleitet und begleiten sollte und nicht nur im Bereich Mobilität, also sprich beim Reisen oder bei anderen Aktivitäten sondern auch beim Thema Wohnen arbeiten und konsumieren.
00:38:49: Und für all diese Lebensbereiche hat der NABU seventy Tipps zusammengestellt für ein nachhaltigeres Agieren und die findet ihr unter nabo.de.
00:38:57: slash Klimatipps.
00:38:59: Und als letztes Nabo gezwitscher noch einen Tipp für weiteren Klimaschutz im Sommerurlaub, egal ob auf Reisen zum Beispiel um das Flugzeug zu vermeiden oder auf eurem eigenen Balkonien oder im Garten.
00:39:10: da haben wir nochmal sieben Tipps wie ihr das Klima besser bewahren könnt auch im Urlaub also Bezug Autos, Limonade, Radwürstchen und Korken.
00:39:19: dazu findet ihr Tipps unter nabupunktde slash Sommerurlaub
00:39:24: Kommen wir wie immer zum letzten und schönsten Teil der Episode, nämlich dem Vogel des Tages.
00:39:31: Und er hat heute auch natürlich mit dem Thema Freizeitaktivitäten in der Natur zu tun.
00:39:42: Das war der kleine Genosse.
00:39:44: Also das war der Gesang.
00:39:45: Häufig hört man auch die Warnrufe von dem Vogeln ebenso wenn man sich da nähert im Bereichen wo er brütet.
00:39:51: Habe
00:39:58: ich lange nicht mehr gesehen den Vogel?
00:39:59: Und auch glaube ich noch nie gehört zum Glück vielleicht.
00:40:03: Ja ist ein kleiner Braunweiß-Schwarzesgefieder, ein gelben Liedring.
00:40:08: Das ist jetzt für die Ornys unter euch vielleicht schon sehr guter Hinweis und der macht eben auch einen Bodennest und wir hatten diesen Vogel heute.
00:40:15: Das Bodennests sehen aus wie kleine Kiesesteinchen
00:40:20: und
00:40:20: was er manchmal neben den Bahnrufen macht oder dabei ist ein ganz cooles krasses Verhalten.
00:40:26: das nennt sich verleiten.
00:40:29: Wenn mich nicht alles täuscht, dann habe ich darüber etwas in meinem Vogelbuch
00:40:31: geschrieben.
00:40:32: Könnte sein!
00:40:33: Das wäre ja ein Zufall.
00:40:35: Seite suchen
00:40:36: hier.
00:40:37: Ja, in der Zwischenzeit kann ich noch sagen die Lebensraumvorliebe trägt er ebenfalls im Namen.
00:40:43: das wäre auch schon mein guter Hinweis.
00:40:45: mit ja schnell zum richtigen Vogelübersicht bin ich natürlich jetzt schon da und lese euch des Kapitel verleiten vor.
00:40:52: droht dem Nachwuchs Gefahr täuschen die Altvögel eine Verletzung vor sie entfernen sich vom Nest lassen die Flügel hängen oder humpeln dramatisch so locken Sie die Räuber in eine andere Richtung.
00:41:04: Ist die Entfernung groß genug oder der Feind zu nah?
00:41:06: fliegen die Vögel auf?
00:41:08: Dieses Falten nennt sich Verleiten.
00:41:11: Wenn ihr so ein Fahrhalten bei diesem Vogel seht, dann wisst ihr okay.
00:41:15: Ihr solltet euch zurückziehen am besten vorsichtig damit er nicht auf das Nest trettet.
00:41:20: und ja den natürlichen Lebensraum den gibt es heute kaum noch.
00:41:23: Das ist ein sehr temporärer Lebensraum Der also auf hohe Wasserdynamiken angewiesen ist.
00:41:29: Und Wasser ist schon wieder hier.
00:41:31: Kleiner Hinweis,
00:41:32: gibt es aber auch ein Kiesgruben oder ähnliches.
00:41:34: Stimmt und ich glaube wir können auch mal auflösen.
00:41:37: Ja finde ich auch als eine Limikole und zwar einer der kleinsten mit sechzehn Zentimeter also ungefähr so groß wie ein Geodreieck.
00:41:43: Es ist der kleine, sagen wir's zusammen Martin?
00:41:47: Flussregeln!
00:41:49: Wir könnten demnächst mal mein Anruf beantwortet zusammensprechen.
00:41:52: Ja genau hat dann mit Wassersport zu tun.
00:41:54: auch super interessant.
00:41:55: vielleicht der letzte Fakt zu diesem Thema an der Stelle.
00:41:57: das natürlich, wenn man anlegt an dieser Kiesbank dass das die größte Gefahr ist aber auch Wenn man sich schon nähert und das ist tatsächlich weniger der Kanufahrer das Problem sondern da gibt es eine Studie vom LBV.
00:42:08: Das dieses Suppen also ich weiß nicht ob das Werft dazu ist das Stand-up Paddling Dass das für die Vögel.
00:42:16: ein größerer Aspekt ist Die Fluchtdistanzen viel größer weil die vögel wahrscheinlich einfach diesen mensch der drauf steht noch viel deutlicher und viel früher als feind wahrnehmen als wenn er Mensch irgendwie in so einer wustförmigen einem Boot verschwindet.
00:42:29: Genauso bei Kitesurfen, wenn wir jetzt noch mal an die Küste denken ist für die Vögel auch ein größeres Problem als andere Wassersportarten weil dieser Drachen der sich so schnell bewegt für die vögel eher an feine gerade große Luftfeinde erinnert als es zum Beispiel beim Windsurfen.
00:42:46: also auch so einen Windsurfer ist jetzt für die Vogel nicht in Hauptgewinn.
00:42:49: Der hatte auch bisschen Angst.
00:42:50: da muss man eben gucken dass man diese Gebiete meidet direkt am Röhricht oder an Kiezbänken.
00:42:54: Aber das fand ich auch noch mal interessant, dass Stand-Up-Paddling und Kiteswürfel nochmal da mehr im Fokus steht.
00:42:59: Ja, mit dem kleinen flussregen Pfeifer verabschieden wir uns von euch für die heutige Episode.
00:43:07: Schön, dass ihr wieder dabei wart!
00:43:09: Genießt den Sommer, lasst es euch also wie gesagt nicht vermaden oder nicht vermadig machen.
00:43:16: Hab eine gute Zeit wo auch immer ihr gerade reingezwitschert gehört habt vielleicht irgendwie im Auto auf dem Weg zum Urlaub oder grad zum Badesee oder wo auch.
00:43:25: Gehabt euch wohl, passt auf euch auf.
00:43:26: Schreibt uns an vogelpodcastatnabu.de, abonniert diesen Podcast und empfiehlt uns natürlich immer gerne weiter.
00:43:32: Aktiviert das Glöckchen!
00:43:34: Und dann würden wir sagen... schönen Sommer ganz liebe Grüße hier aus dem kühlen Studio und wir hören uns
00:43:41: bis dahin
00:43:42: Tschüss!
00:43:43: Das
00:43:43: war Reingezwitschert
00:43:45: der Vogelpodcast von Naboo Eine Produktion des Naboo.
00:43:50: Neue Folgen findet ihr
00:43:51: überall
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00:43:54: Übrigens
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