#77 –Havelprojekt: Flussendlich frei

Shownotes

Einmal um die Erde und das fünfzehnmal! So lang sind unsere Fließgewässer zusammengerechnet. Fabian und Martin stechen schon mal in See und tuckern mit euch die Untere Havel hinab durchs grüne Auenland, mitten durch eines der größten Renaturierungsprojekte Europas. Während viele Flüsse noch kränkeln, zeigt die Havel, wie’s gehen kann: zurück zum Naturparadies, mit flatternder Begleitcrew. Welche Vögel den beiden vors Fernglas geflogen sind, warum hier plötzlich wieder Leben im Wasser ist und wieso sich auch ein zweiter Blick lohnt, hört ihr in dieser Folge. Also Leinen los und reinhören!

Wir danken dm für die Unterstützung bei dieser Folge. Passend zum Thema Renaturierung: Mit Pro Climate-Produkten (Leerzeichen zwischen Pro und Climate) zeigt dm, wie Konsum konkret Kunden die Schaffung von Lebensräumen unterstützen können - dm optimiert die Produkte und lässt sie in bestimmten Umweltkategorien in Bezug auf Herstellung und Entsorgung analysieren. Die daraufhin berechneten Umweltkosten werden in Renaturierungsprojekte in Deutschland investiert. Flächen werden entsiegelt, Setzlinge gesetzt und Arten wie der Schwarzstorch oder das Braune Langohr kehren zurück. Mehr Infos unter www.dm.de/proclimate

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00:00:00: So, jetzt haben wir ja ganz viel erzählt.

00:00:02: Flussrührheile, Flusskaputt... Was macht man um wieder Heile zu machen?

00:00:05: Wie ist denn jetzt der Stand heute nach über zwanzig Jahren Arbeit?

00:00:37: Und Fabian Karwinkel, der mir gegenüber sitzt.

00:00:39: Wir sind wieder im Studio und freuen uns über unser Lieblingsthema zu reden – nämlich Vögel!

00:00:45: Das war ja mal eine geschmeidige Einleitung.

00:00:48: Sag mal wie ist das eigentlich?

00:00:50: Du warst doch beim Bird Race oder?

00:00:51: Das war doch am ersten Mai-Wochenende dieses Jahr.

00:00:54: Da wollte ich dich nämlich fragen… Wie war's denn?

00:00:57: Es hat sehr viel Spaß gemacht aber es ist auch immer sehr anstrengend.

00:01:01: Und wen das nicht sagt, das Bird Race.

00:01:03: Dazu werden wir auf jeden Fall in den nächsten Jahren eine eigene Folge machen.

00:01:06: Das ist ein Rennen in ganz Deutschland.

00:01:08: Versuchen Teams an einem Tag, also von Null bis Null Uhr so viele Vogelarten wie möglich zu sehen.

00:01:15: Da gibt es ein paar Regeln.

00:01:16: Mindestens zwei müssen den Vogel bestimmt haben können, also gesehen oder gehört haben.

00:01:21: Hören ist auch okay und dann geht's ab!

00:01:24: Also

00:01:25: macht

00:01:27: Kelvin Kleinspecht.

00:01:32: Ich habe eine ganze Liste von Lustigen Vogel Birdrace-Namen.

00:01:36: Also das, ja ich würde sagen eines meiner größten geistigen Eigentümer ist das Nabofurgebuch.

00:01:41: also es ist da klein.

00:01:43: und von wann bis wann wart ihr Börden?

00:01:46: Wir waren von drei Uhr bis dreieinzwanzig Uhr ungefähr

00:01:51: Und wir sind dabei.

00:01:51: Folge siebenundsiebzig Ich vermute aber ihr habt mehr als sieben und siebzig Vogelarten gesehen.

00:01:55: oder Ja

00:01:56: tatsächlich und das ist eine tolle Überleitung Martin wie immer von dir Es ist tatsächlich eine Schnapszahl die sieben Siebzig und unsere Art seiwert am Ende hundert elf Und wir haben das in einem Kreis gemacht, also wenn man es als klassisches Team macht bleibt man auch im Landkreis.

00:02:10: Da waren wir unterwegs und wir kannten den Landkreisen nicht und dafür waren wir mit hundertelf ganz zufrieden.

00:02:14: die Gewinner-Teams meistens kommen ja aus der Ecke Greifswald so da sind viele Ornys und tolle eine tolle Gegend.

00:02:19: die haben so um die Hundert neunzig Arten glaube ich sogar gesehen oder Hundert achtzig.

00:02:24: aber dass es macht extrem viel Spaß ist wirklich wie ein kleines Rennen und Die Kohlmeise ist halt genauso viel wert wie die Sumpferäule.

00:02:30: Also da ist jede Art halt eins Und da kommt man nachher mit tollen Arten raus.

00:02:34: Bei uns zum Beispiel Wachtel, Kornbeier ... Ja, da war Felschwil.

00:02:39: Da waren ein paar tolle Sachen.

00:02:41: am Ende hat Wachdöl, Blaukirchen und Felschwil gleichzeitig gesungen.

00:02:45: an dem Abend als wir dann... Das war toll!

00:02:47: Aber andere Sachen wie ein Gimpel?

00:02:48: Wir hatten kein Hörkerschwan.

00:02:50: Weil wir kannten es nicht so gut aus, wir haben das gut vorbereitet aber es war halt kein Stadtteich da und irgendwie auch den die wir angefahren sind, da saß ja keinen Hörkerschwan was echt.

00:02:59: Ja, aber sowas geht's dir halt manchmal.

00:03:01: Es gehört dazu Standard Sachen.

00:03:03: Aber zurück zur Zahl des Tages, eine Schnapszahl wie hundertelf Arten?

00:03:08: Wie eben auch die Folge siebenundsiebzig.

00:03:10: und habe ich gedacht, beleuchten wir mal die Wörter Schnapsdrossel bei der Schnapszahl Und Schluckspecht und zwar bei der Schnappstrossel.

00:03:18: Ich weiß gar nicht ob du weißt wo das herkommt.

00:03:20: Nee, ich denke noch nie

00:03:22: über gemacht.

00:03:23: da wo ich dachte kommt es auch nicht her nämlich man dachte so ja Alkolisierte Personen seit dem neunzehnten Jahrhundert benutzt man dass Und mein Gedanke war, ach ja die fressen halt Bären auch vergorene Bären daher kommt das.

00:03:36: Aber dem ist zwar so aber dieser Erklärung kam erst später.

00:03:41: Die Herkunft ist wahrscheinlich von Schnaps ein niederdeutsches Wort für Snaps was soviel heißt wie Schluck und Witzig dass es nahe in Schnatz ist.

00:03:49: Na okay und Rossel man kennt ja auch das Wort erdrosseln.

00:03:53: Das hat der jetzt auch nichts mit dem Vogel zu tun sondern eher mit der Kehle Andersrum.

00:03:57: dann hat Rossi aber etwas Kähle zu tun.

00:04:00: Also es heißt quasi schluck Kehle so übersetzt.

00:04:04: Und beim Schluck Specht ist es vermutlich einfach vielleicht jemand, der oft ansetzt wie oft Hemmern aber vermutlich ist es einfach weil sich schön anhört.

00:04:15: All Literationen.

00:04:16: Menschen lieben all Literation also Peter Pan, Bibi Blocksberg Boris Becker Martin Mümler

00:04:25: und so weiter und so und

00:04:27: ich glaube das klingt einfach gut.

00:04:28: okay.

00:04:29: damit genug zur unnötigen Zahl des Tages.

00:04:32: Ja, denn wir reden heute über etwas ganz besonderes nämlich ein Lebensraum.

00:04:35: Ein ganzen Lebensraum und da geht es vor allem um Flüsse.

00:04:39: Und zwar am Beispiel der Havel.

00:04:40: das ist ein Fluss im Nordwesten Deutschlands, der in Mecklenburg-Vorpommern entspringt glaube ich und dann größtenteils durch Brandenburg fließt bis er

00:04:49: den Nordosten oder?

00:04:50: Ja Nordosten ja richtig!

00:04:52: Hat er gesagt!

00:04:54: Und dann schließlich und letzten Endes in die Elbe mündet nach knapp dreihundertdrasig Kilometern.

00:05:00: Ja, über die Havel werden wir heute reden!

00:05:03: Ja und Martin und ich waren auf dem Boot, waren auf den Schiff.

00:05:07: Einige von euch waren sogar dabei.

00:05:08: es war eine tolle, tolle Tour.

00:05:10: Wir haben dafür hier gezeigt echt auch spannende Dinge gesehen und da werden wir einige Liveausschnitte hier auch einbauen.

00:05:18: podcast in dieser folge und ansonsten werden wir anhand der hafe so ein bisschen erklären was ist das problem bei vielen flüssen?

00:05:24: Und wie kann man es schaffen sie wieder in ihren natürlichen zustand zu schubsen nenne ich jetzt mal.

00:05:30: Schupsen finde ich gut, aber bevor wir die hafe in ihrem natürlichen Zustand zurück schubsen.

00:05:35: Eine Mail, die wir von euch erhalten haben also genau gesagt von Birgit.

00:05:39: Birgitt hat uns nämlich geschrieben zweimal und an der Stelle möchte ich gerne mal darauf hinweisen.

00:05:44: Vielen vielen Dank für eure zahlreichen Einsendungen!

00:05:46: Wir freuen uns tierisch darüber.

00:05:47: Wir schaffen es leider nicht immer sofort darauf zu antworten oder eure Mehls- oder Anregung oder Fragen hier in dem Podcast zu nehmen.

00:05:55: Wir versuchen das aber natürlich immer.

00:05:57: Also seid nicht traurig wenn's mal etwas länger dauert.

00:05:59: Und so kam auch Birgitte zum Zug Birgit, schrieb uns nämlich.

00:06:02: Mit Begeisterung höre ich seitdessen Staat euren reingezwitschert

00:06:06: Podcast.".

00:06:06: Das hört dazu dass sich auch im Urlaub immer ein Blick auf die heimische Vogelwelt habe.

00:06:11: Auf Koh-Kot, also das ist in Thailand konnte ich Schwalben beobachten deren Art nicht verlässlich identifizieren konnte.

00:06:17: Das spezielle an ihn war, dass sie sich oft am Meer aufgehalten haben und immer wieder ganz dicht über die Wasseroberfläche geflogen sind so als ob sie ihr Brustgefieder befeuchten oder irgendetwas jagen würden.

00:06:28: Daher meine Frage an euch, welche Schwalbeart könnte das gewesen sein und warum haben Sie dieses Verhalten gezeigt?

00:06:34: Vertragen denn Schwalben überhaupt mehr Wasser mit dem hohen Salzgehalt.

00:06:37: Viele grüße Birgit!

00:06:38: Ja vielen Dank Birgitt dafür und ich übergebe das Wort gerne an dich Fabiann, denn du warst als Letztes auch in der Region und kannst vielleicht etwas dazu beitragen.

00:06:46: Ja, eine coole Frage und tolle Beobachtung.

00:06:48: Du hast auch noch geschrieben vom Bergbio von Flaggendrongo.

00:06:51: also tolle Sachen die du da entdeckt hast.

00:06:53: Und ja wenn man das einmal einschaltet mit dem Vogelbeobachten dann schaltet man das nicht mehr aus und da wird jeder Urlaub noch unglaublich viel toller.

00:07:01: Also kann ich euch nur empfehlen So zur Erklärung.

00:07:04: also erst mal die Bestimmung.

00:07:05: Da würde Ich sagen ist Die Südseeschwalbe gemeint dass Es Quasi Die ost asiatische Version der Rauchschweibe sieht auch optisch Total Ähnlich Aus und Das Ist Die Häufigste Schwalbe dort in der Gegend.

00:07:19: Als Erklärung, warum ist sie so dicht über die Wasseroberfläche geflogen?

00:07:23: Also ja, Schweiben trinken so auch aber sie trinken natürlich vor allem Süßwasser.

00:07:28: Die haben anders als Seevögel keine Art Filtersystemen wo Sie das Wasser rausfiltern können.

00:07:33: also die können es im Kleinmaße vertragen aber dürfen das jetzt nicht im größeren Stil trinken.

00:07:39: Aber was wahrscheinlich der Grund war und du hast schon angedeutet mit dem Fressen Die hat da gejagt.

00:07:47: Also die war auf der Suche nach Insekten, denn ganz viele Insekte lieben die Wasseroberfläche natürlich sowas wie Wasserläufe und Teichläufer und so was mehr gibt es bestimmt auch Aber im speziellen auch ganz viele kleine Fluginsekten Denn über dem Wasser ist die Luft feuchter und ruhiger oft gerade wenn Tiefdruckgebiete kommen.

00:08:06: Wir erinnern uns an das Sprichwort siehst du die Schweiben niedrig fliegen fürs Duregenwetter kriegen.

00:08:10: Das beruht darauf dass bei Tief druckgebiet der rückste lufteil direkt über den Boden ist und da tummeln sich dann die Insekten, damit sie nicht verbirbelt werden bevor ein Gewitter aufzieht.

00:08:22: Und da suchen die Schweiben sehr gerne nach Nahrung viele andere Vögel auch, weil sich da gut Insekte fangen lassen.

00:08:27: Ja also ich finde das eine spannende Erklärung.

00:08:29: Ich dachte zuerst an vielleicht auch an Segler.

00:08:32: Es gibt ja in Südostasien auch viele Seglararten Die hier manchmal ähnliche Waldensweisen haben wie die Schwalben selbst.

00:08:37: aber ich denke die Pazifik, nee nicht Pazifikschweibe, die Südseeschweibe so heißt sie ist ein sehr guter Kandidat.

00:08:44: Ja,

00:08:44: Birgit!

00:08:44: Ich hoffe das beantwortet deine Frage und an der Stelle noch einen spannenden Einwurf von dem Verhältnis umgekehrt.

00:08:51: Denn Rauchschwalben, von denen wurde dokumentiert – Stichwort Schwalbeflieg dicht übers Wasser -, dass sie in Afrika wurde das gefilmt, im Jahr den ersten Mal, wie Tiger Salamander, die sind ungefähr ein Meter groß in Südafrika bei genau dieser Aktion, schwalben jagendicht über der Wasseroberfläche oder trinken ...gefressen wurden von den Fischen.

00:09:12: Die Fische sind aus dem Wasser gesprungen und haben die Schweigen gefressen.

00:09:15: Ach, Seimler?

00:09:16: Ich hab Salamander entstanden!

00:09:18: Den Tiger-Salamander gibt's auch auf spannendes Tier.

00:09:20: Aber ich meine den Tiger-Seimler so... Und die haben das gefilmt innerhalb von zwei Wochen ganze dreihundert Mal wie so ein Fisch rausgesprungen ist.

00:09:29: So einen Tiger-Salamander, Tigerseimler und eine Schweibe gefressener.

00:09:34: Ja also so rum geht es auch.

00:09:36: Schade für die Schweibe.

00:09:37: Und damit weiter zu den Vogelnews.

00:09:45: Heute im Gepäck hat Martin eine News mit dem Titel Ente gut.

00:09:49: Alles Gut!

00:09:50: Federtiere zur Untermiete und ich bin gespannt, ich kenne die News auch nicht.

00:09:54: Hast du vielleicht ne Ahnung in welche Richtung es gehen könnte Fabian?

00:09:57: Ich habe ne sanfte Vermutung.

00:10:00: Es geht Richtung Ente.

00:10:01: Und wenn Du schreibst zur Untermiehte Vielleicht ja entweder... ich denke dann so an Sparzen die ihm streuchen ist Brüten.

00:10:07: aber wahrscheinlich ist die Ente eher Bakonente

00:10:13: Richtiges Stichwort, genau.

00:10:15: Die Blumentopfente

00:10:16: und die wird nicht verschenkt sondern sie findet sich manchmal tatsächlich auf privaten Balkonen unter Rassen ein.

00:10:22: Und ich habe zum anders genommen es gibt die Wildvogelstation des Nabu Berlin die sich vor allem mit den Enten auf solchen Balkonen beschäftigt.

00:10:30: die haben nämlich seit knapp zwanzig Jahren das sogenannte Ententaxi.

00:10:34: vielleicht habt ihr davon schon mal gelesen was nichts anderes heißt dass Sie enten die auf solchen an solchen Stellen brüten oder zur Brut kommen, dass sie die retten.

00:10:43: Und der Hintergrund ist es gibt immer wieder mal Enden, Weibchen, die suchen sich bei Koniterrassen hinter Höfe wo sie dann brüht und gewissermaßen geschützt sind.

00:10:55: Aber dann haben sie das große Problem, vor allem die Küken wenn Sie denn schlüpfen dass sie von diesen Balkonen springen müssen und das ist normalerweise in einem natürlichen Kontext mit Waldboden oder Wiese für die Küke nicht unbedingt ein Problem.

00:11:09: aber natürlich in der Stadt wo wir Asphalt und Steine haben Autoverkehr Hunde Menschen usw.

00:11:15: kann es natürlich zur Gefahr werden für die Kücken Und in der Regel überleben sie das dann nicht.

00:11:19: und da kommt das Endentaxi ins Spiel.

00:11:21: Menschen die besorgt sind, die vielleicht enden auf dem Balkon haben rufen dann den Naboo Berlin an beziehungsweise die Wildfuggestation.

00:11:28: Die kommen dann nehmen die Mutter und die Küken sanft auf und lassen sie dann im nächsten Gewässer raus.

00:11:33: Fahrt ihr mit einer Ente?

00:11:35: Das wäre ein

00:11:36: Zirkus.

00:11:38: Genau das wär natürlich richtig cool.

00:11:39: aber ich glaube Enten dürfen wahrscheinlich gar nicht mehr das Verkehr fahren.

00:11:42: Vielleicht nicht das verlässt der Mobil in diesem Fall dann.

00:11:45: Und das machen sie jetzt schon seit über zehn Jahren und haben natürlich sehr viele Daten dazu gesammelt.

00:11:50: Das hat sich dann zu verandert, darüber mal ein Artikel zu schreiben.

00:11:54: Das haben Sie vor einem Jahr gemacht also irgendwann war es ja April, twenty-fünfundzwanzig aber ich fand das an der Stelle nochmal ganz passend aufzunehmen denn bei mir waren auch Stockenden auf dem Balkon, haben alles erkundet.

00:12:05: Ich konnte sie dann aber verscheuchen.

00:12:07: Sie sind nicht zur Brut gekommen.

00:12:08: Jedenfalls!

00:12:09: Machen Sie das schon sehr lange und das ist die erste Langzeitstudie dieser Art für Europa.

00:12:14: Und die Erstautor ist Leiter Marc Engler von der Wildvogel Station, den wir auch mal in unseren Podcast holen wollen irgendwann.

00:12:21: Der hat

00:12:21: doch schon mal was gesprochen vor uns oder?

00:12:23: Stimmt

00:12:23: richtig genau!

00:12:25: Ja, die Fragestellung war wieso wählen Stockenten in Berlin eigentlich solch ungeeignete Brutplätze?

00:12:30: Also welche Faktoren wirken dass sie trotz der Nähe zum Menschen und trotz des Stresses den Sie ja dann auch haben diese Balkone unter Rassen wählen.

00:12:39: Und das Ergebnis ist oder die Auswertung hat gezeigt In einem Viertel der Fälle kehrten Enten bei späteren Bruten immer wieder zu exakt demselben Brutplatz zurück Gibt eine gewisse Bruttplatztreue Und die stärkste Variable dafür könnte entweder sein oder war, dass es ein konkreter Brutplatz selbst ist den Sie wählen der also irgendwie geeignet scheint und da ist gar nicht mal die Umgebung gemeint.

00:13:04: Also nicht die Nähe zu gewässernes Ausschlag geben sondern wirklich wie sieht zum Beispiel dieser Balkon aus?

00:13:09: Ist er für diese Ente geeignete?

00:13:10: Und ein zweiter wichtiger Faktor der da gewirkt haben muss ist das Endenindividuum.

00:13:15: Also man hat gesehen, nicht alle Enden kehren zu diesem Brutplatz zurück aber einige immer wieder.

00:13:20: Das heißt es gibt also individuelle Bruttplatztreue sozusagen

00:13:24: Aber es ist nicht, dass die Küken später wieder zu diesem Boot planten.

00:13:27: Das

00:13:27: ist auch eine Frage, die sich am Ende die Autoren gestellt haben.

00:13:30: ob es vielleicht einen Selektionseffekt gibt das die Enten, die erfolgreich durchprüht prüten, die dann durch das Ententaxi gerettet werden?

00:13:38: Ob die nachkommen?

00:13:39: Vielleicht irgendwie eine genetische Komponente haben, die da eventuell mit rein spielt.

00:13:43: aber die Frage ist überhaupt nicht hier Bestandteil dieser Untersuchungen gewesen.

00:13:47: könnte aber vielleicht ein Hinweis darauf sein warum es individuelle Unterschiede gibt ja und Sie vermuten verschiedene Einflussfaktoren, warum zum Beispiel begrünte Balkone oder Terrassen gewählt werden?

00:13:59: Weil sie Schutz bieten.

00:14:00: Weil sie vielleicht auch gefüttert wären, das gibt es auch.

00:14:03: Oder weil's vielleicht ein Wasserangebot auf Balkon-, Terrassen- oder Hinterhöfen

00:14:06: gibt.".

00:14:06: Das ist gerade auch gesagt.

00:14:07: wenn du sagst die müssen sich eignen will die Ente nicht wasser eigentlich.

00:14:11: aber ja ist anscheinend nur ein sekundärer Faktor und in der Brutplatz der direkte Brutplatz ist natürlich nicht auf dem Wasser.

00:14:17: enden machen das gerne im versteckten Uferbereich Ja,

00:14:21: genau.

00:14:21: Und sie sind auch wirklich gar nicht auf Wasser angewiesen.

00:14:23: also ich habe hier schon hunderte Meter vom nächsten Gewässer gesehen.

00:14:26: durch die Stadt-Wahrt-Schillen in der Fußgängerzone ist ein sehr komisches Bild.

00:14:30: aber das passiert und es gibt offene Fragen.

00:14:32: natürlich unklar ist nämlich ob Balkonbruten entstehen weil es einen Mangel an Brutplätzen gibt.

00:14:38: Also wir kennen das ja gerade in städtischen Bereichen sind Gewässern oftmals einem starken Nutzungsdruck unterlegen.

00:14:44: Es fehlt an Schiff es fehlt an ungestörten Stellen.

00:14:47: Oder gibt es vielleicht Enden, die besonders anpassungsfähig sind?

00:14:50: Und das weiß man noch nicht.

00:14:50: Das sind also Faktoren, die man noch untersuchen muss aber sie haben zumindest schon mal gezeigt welche Faktor dazu führen dass enden ja diese Balkone aufsuchen und da bin ich ganz gespannt was in den nächsten Jahren noch auskommen wird an Ergebnissen.

00:15:05: okay also wir halten fest und das natürlich auch für euch hier als message wenn ihr eine ente auf dem balkon habt und in berlin wohnt dann ruft des enden taxi Und was dahinter steckt, warum Sie das machen.

00:15:15: Ich hatte jetzt auch gesagt zu wenig Auswahl und reicht dann.

00:15:19: das Mikrohabitat sieht gut aus.

00:15:22: Wir werden euch die Studie verlinken natürlich in den Show Notes.

00:15:24: da könnt ihr alles weitere nachlesen.

00:15:30: Thema der Woche Dennet euch gerne an uns

00:15:45: oder wenn ihr irgendwas

00:15:46: Interessantes seht oder gesehen habt.

00:15:47: Also es war ja einiges los, aber wie fronistisch

00:15:49: also

00:15:50: aus der Vogelwelt

00:15:50: betrachtet?

00:15:51: Ja so hat das Ganze angefangen zumindest der Teil den wir dann übernommen haben denn wir haben schon gesagt Wir sind auf der Havel rum geschippert nicht alleine werden.

00:16:01: auch fachliche Begleitung was die Renaturierung angeht da werdet ihr gleich mehr erfahren.

00:16:06: Ja fast zweihundert Leute waren da und wir werden immer mal wieder hier in der Folge so ein bisschen Otöne einspielen und sonst wie angekündigt.

00:16:13: Es geht um den Lebensraumfluss, um die Probleme, um Bedrohungen und am Beispiel der Havel auch ein erfolgreiches Renaturierungsprojekt – und zwar nicht irgendeins sondern vielleicht das erfolgreichste Renaturierungsprojekt!

00:16:25: Ja natürlich sind unsere Lieblingstiere die Vögelchen dabei aber bevor wir zu denen kommen es gibt noch einen kleinen Icebreaker

00:16:32: dem Martin noch nicht kennt

00:16:33: den ich noch nicht kenne und davor eine kurze Werbeunterbrechung.

00:16:39: jetzt kommt Werbung.

00:16:40: Ja, die Hafe-Renaturierung über die wir heute reden werden ist ein Beispiel wie Natur zurückkommt.

00:16:46: Aber Renaturierung geht nicht nur im Rahmen von Großprojekten sondern man fragt sich auch oft kann ich selbst etwas machen?

00:16:52: Wie kann ich im Alltag unterstützen solche Projekte unterstützen und zuvor das kann man da natürlich den eigenen Konsum und die damit eine hergehende Verantwortung nennen.

00:17:02: Und da kommt das Stichwort DM pro Climate Produkte ins Spiel.

00:17:06: Das der Ansatz von alltäglichen Produkten die direkte Naturwirkung zu untersuchen.

00:17:11: Da ist der Fokus nicht nur auf CO², das kommt ja bei den meisten als erstes in den Kopf sondern ein ganzheitlicher Ansatz.

00:17:18: Genau!

00:17:18: Bei der Herstellung der ProKlimit-Produkte werden nämlich fünf Umweltwirkungen berücksichtigt.

00:17:23: Das ist zum einen der Einfluss auf dem Klimawandel.

00:17:26: Zum Zweiten gibt es eine Überdüngung von Böden und Gewässern.

00:17:30: Drittens spielt die Versauerung von Süß und Salzwasser eine Rolle.

00:17:35: Vielleicht zur Erklärung Gewässer versauern, wenn sie zum Beispiel Schadstoffe aus der Landwirtschaft aufnehmen oder aus der Industrie.

00:17:41: Oder wenn z.B.

00:17:42: CO² aus der Luft in vermehrte Masse aufgenommen wird.

00:17:45: Viertens gibt es einen Beitrag zum Sommersmock, sprich Abgase und Sonne können zum Beispiel Bodennas-Ozonen herstellen.

00:17:52: Und der fünfte Punkt gibt es keinen Einfluss auf den Ozonabbau oben in der Atmosphärenschicht die ja gewissermaßen ein Schutzschild ist für uns, die uns vor der UV-Strahlung schützt.

00:18:03: Das Ganze zusammengefasst heißt also, DM optimiert Produkte und lässt sie in bestimmten Umweltkategorien im Bezug auf Herstellung und Entsorgung analysieren.

00:18:12: Die daraufhin berechneten Umweltkosten fließen in Projekte in Deutschland ähnlich wie bei der Havel – also konkrete Flächen mit konkreten Effekten.

00:18:20: Ehemalige Industrie- und Bergbaufflächen werden renaturiert und damit stärkt man neben Ökosystemen auch die Artenvielfalt.

00:18:26: Und konkrete Zahlen wären dazu.

00:18:28: beispielsweise seit Jahrzehnteinzwanzig wurde damit Dreihundertzwei Hektar gesichert, das sind ungefähr vierhundertzwanzig Fußballfelder oder Setzlinge von Bäumen gepflanzt.

00:18:38: Fast fünfzig Hektare Biotope gepflegt – das muss nämlich auch bedacht werden, ein ganzheitlicher Ansatz und über zwölftausend Quadratmeter entsiegelt, d. h., Steine, Teer

00:18:47: weggenommen.".

00:18:51: Arten zurückkehren und nachgewiesen werden können in diesen Bereichen.

00:18:55: Hier werden zu nennen die Wildkatze, der Schwarzdorch oder das braune Langohr.

00:18:59: eine Fledermausart und das zeigt also die Artenvielfalt kommt zurück wenn Lebensräume da sind.

00:19:04: Der Impact ist also messbar und auch lokal sichtbar.

00:19:07: wer also zu Pro Climate Produkten greift schafft Umweltwert durch reale Renaturierung

00:19:12: Und ihr könnt euch informieren unter www.dm.de slash proclimate oder natürlich in unseren Show Notes

00:19:22: Ende der Werbung.

00:19:23: Und damit machen wir jetzt einen kleinen Icebreaker, Martin ich habe dir ein paar Fragen mitgebracht die schon einleiten in das Thema Flüsse, Wissensvermittlungen für dich und für euch... ...und dann kommt noch was mit Fügigkeiten.

00:19:36: So!

00:19:37: Bereit?

00:19:38: Mhm.

00:19:38: Okay.

00:19:40: Also Frage Nummer eins Wenn wir alle deutschen Fließgewässer aneinander kleben würden Wie oft umrunden sie die Erde?

00:19:48: am Equator gemessen also an der Gürtel quasi.

00:19:51: Also wir schneiden alle Flüsschen und Becher aus, kleben die eineinander und legen sie um die Erde.

00:19:56: Wie oft kommen wir rum?

00:19:57: Das wird eine gute Frage!

00:19:58: Jetzt muss ich mal kurz überlegen der Equator ist was... Sollte

00:20:00: ich die Antwortmöglichkeiten geben?

00:20:02: Eigentlich hatte ich vor die Antwort-Möglichkeit

00:20:03: zu gehen aber du kannst auch... Mach mal!

00:20:06: Nur können wir fünfmal oder fünfzehn Mal.

00:20:11: Okay also für rund vierzigtausend Kilometer ist glaube ich der Umfang.

00:20:17: Erdumfang kann es sein.

00:20:18: Ja vierzig tausend ungefähr sehr gut Martin.

00:20:20: Oh, jetzt überlegen wir mal.

00:20:22: Die Havel hat allein ja schon dreieinhalb Kilometer.

00:20:25: Ich weiß gar nicht, oh Gott das ist echt schwer ich bin immer so schlecht im Schätzen.

00:20:28: Ja aber gut dass du die Zahl wusstest, das ist ja schonmal... Also

00:20:31: null Komma fünf?

00:20:32: Fünf und fünfzehn.

00:20:33: Fünf-und-fünftzehn also.

00:20:35: ich würde einfach mal die goldenen Mitte wählen und sagen es wäre der fünffache Umfang der Erde.

00:20:42: Das ist leider nicht korrekt.

00:20:43: schade Es ist tatsächlich.

00:20:45: vierzig tausend war richtig Und die Flüsse eineinander geklebt wären fivehundertneunzig tausend Kilometer.

00:20:52: Das heißt ungefähr fünfzehnmal um die Erde würden uns alle Flüsse führen.

00:20:58: Wie viele deutsche Fließgewässer waren zwanzig, einundzwanzig in einem guten oder sehr gutem ökologischen Zustand?

00:21:05: Waren das acht Prozent, fünftin Prozent oder dreißig Prozent?

00:21:10: Wiederhole noch mal wie viele deutsche fließgewässer waren?

00:21:12: zwansig, einen zwanzige in einem Guten?

00:21:17: Also ich bin mir nicht sicher, ob das ein Fehler war.

00:21:19: Aber ich weiß die Zahl zufällig!

00:21:22: Ich bin zumindest in der letzten Zeit über diese Zahl gestolpert und es waren acht Prozent.

00:21:26: Und es hatte mich sehr erstaunt dass es doch so wenig sind.

00:21:29: aber ich glaube wenn man einmal darüber nachdenkt wie viele Flüsse eigentlich begradigt sind in Deutschland oder noch natürlich mehr anderen dann wird einem auffallen da das sind hier sehr viele.

00:21:41: also denke ich mal sind acht prozent gar nicht so unwahrscheinlich?

00:21:44: Ja nee das ist korrekt.

00:21:46: Okay, sehr gut Martin.

00:21:47: Frage Nummer drei.

00:21:49: Wie viel Prozent naturnah Aue rund um Flüsse in Deutschland ist noch erhalten?

00:21:53: Also zur Erklärung Aue das es ein regelmäßig oder gelegentlich überflutetes Flussniederungsgebiet also so wie feuchte Wiesen, Auwälder, Altarme wohin das Wasser läuft.

00:22:03: wenn der Fluss sehr viel Wasser führt sind das unter zehn Prozent.

00:22:08: also frage nochmal wie viel Prozent Natur nah Aue ist noch erhalten in Deutschland unter zehn prozent zwischen zehn und zwanzig oder zwischen zwanzig und fünfzig.

00:22:17: Also die letzte Antwort würde ich schon mal ausschließen, meine ich weil auch Auenwälder zum Bedroht-Lehmsraum zählen wäre jetzt meiner Ansicht?

00:22:27: Ich würde auch vermuten unter zehn Prozent.

00:22:30: Ja von meinem inneren Ohr schon eigentlich den Wüsten

00:22:33: gebrach.

00:22:34: Den

00:22:34: habe ich heute gar nicht mitgebracht.

00:22:36: Das ist richtig!

00:22:36: Unter zehn Prozent.

00:22:38: So, die Fragen sollten einfach mal so einen kleinen Einstieg geben.

00:22:41: In was für eine Ist-Situation sind wir aktuell eigentlich?

00:22:44: und da ist ja schon auch einiges getan worden.

00:22:48: Jetzt der zweite Teil des Icebreaker Spiels kommt aus O-Tönen.

00:22:52: Also O-tönen stehen übrigens für Original-Töhne.

00:22:55: Ich habe mich das mal gefragt, warum sagt man es eigentlich von unserer Schiffstour?

00:23:00: Ich hab also Aufnahmen, die wir gemacht haben während einer von uns etwas erklärt rausgeschnitten, rausgenommen.

00:23:09: Aber immer wenn wir dabei die Art sagen habe ich den Ton der Art drübergelegt.

00:23:14: also zum Beispiel hier seht ihr das tolle Krächzen des.

00:23:19: so ungefähr läuft es ab und damit fangen wir mal mit der ersten art an.

00:23:23: schreist direkt nicht rein wenn du es weißt weil ich meine du warst auch dabei.

00:23:27: möglicherweise erinnerst du dich noch nicht so lange her dann könnt ihr da draußen ein bisschen mitraten.

00:23:32: Wir steigen einen mit der Ersten Beobachtung Und jetzt über uns schauen wir mal Da hat eine f*****

00:23:39: ein Fisch,

00:23:42: die war arrangiert.

00:23:44: Eigentlich sollte sie den Fisch noch fallen lassen.

00:23:46: aber gut kann ich alles haben.

00:23:48: Die machen sich tatsächlich Geschenke.

00:23:50: diese f****** geben sich Fischen unter dem Nürnitz manchmal auch liebevoll einfach nur Fluse genannt.

00:24:00: Schön, dass du dir aber echt Mühe gegeben hast.

00:24:02: Ich seh davor so Instagram-Material von meinem geistigen Auge schön gemacht.

00:24:07: Ja ich glaube das war ziemlich eindeutig.

00:24:09: vor allem die Fluse hast du ja auch schon mal im Podcast vorgestellt.

00:24:13: Das ist natürlich das kürzel, das liebevolle Kürze für die Flussseeschwalbe Falls

00:24:17: ihr mir einen Wort mit vier S braucht.

00:24:19: Fluss und Seeschwalbel Ist richtig.

00:24:21: genau wie machen sich Geschenke als Beizritual.

00:24:24: Und tolle Vögel haben wir gesehen auf der Schiffstour War echt schön.

00:24:28: Okay Nummer zwei Das könnte das gewesen sein.

00:24:46: Ja,

00:24:47: ich erinnere mich natürlich als wäre ich selber dabei gewesen...

00:24:50: Jetzt hast du es gesagt!

00:24:51: Es ist

00:24:51: der Größte der Rohrsänger, nämlich der Drosselrohrsänger zumindest bei uns.

00:24:55: Sehr gut Martin, ja wirklich also hast du dabei gewiesen?

00:24:58: Letzter Noch bereit für einen?

00:25:01: Mhm, immer doch.

00:25:02: Zu dem ... Nest hatte ich ja vorhin gesagt, die haben in Sachsen so eine Untersuchung gemacht und haben geguckt was in den Nestern auch drin liegt an Futter also.

00:25:09: sie haben die Jungvögel untersucht, bringt Und dann aber auch gesehen an den ganzen Resten, die da im Nest lagen diesen Riesennestern.

00:25:16: Was haben die eigentlich gefressen?

00:25:18: Da ist tatsächlich ganz viel Fisch natürlich dabei.

00:25:20: besonders Hächte werden wohl gerne gefresset von den ... Aber auch Wasservögeln Enten Küken, Blesshühnern.

00:25:28: Alles Mögliche hinzu auch Säugetieren, Feldhasen, Rekitze, Frischlinge von Wildschweinen und auch tatsächlich über zwanzigmal Jungvögel vom Mäusebossaden gefunden.

00:25:42: Also die räumen auch andere gut erreichbare wie zum Beispiel andere Greifvogelneste aus und verfüttern den Jungen.

00:25:50: ein Großteil

00:25:51: von diesen

00:25:52: zwanziger, es waren mehr als zwanzige.

00:25:53: Die zwanzigen waren nur die Tiere die tatsächlich lebend eingetragen wurden.

00:25:58: Also, sie wurden genommen aus dem Mäusebus hat Nest und kam als Lebendnahrung da sozusagen an.

00:26:05: Und ja kann man jetzt sagen es war vielleicht einfach unabsichtlich nicht getötet worden dabei

00:26:11: oder

00:26:12: können auch sagen ist in der Art Nahrungslebend frisch Reserve weil die noch gelebt haben und bei einem Nest davon hat sogar ein Mäuser Bus hat geschafft Flügel zu werden.

00:26:24: Ja, markade Geschichte.

00:26:25: Ganz schön lang was ich da erzählt habe also quintessenz nochmal zusammengefasst in dem nest dieses

00:26:35: Aber natürlich ging es um den sieadler.

00:26:38: so ist es hat man nahrungsreste bei beringungstaktion untersucht und das war ganz viel fisch.

00:26:43: Es waren aber auch viele wasservögel Und auch einiges an säugetieren frischlinge präkitze und auch lebend eingetragene mäuserbussade die dann im laufe der zeit Bis auf einen, der es geschafft hat.

00:26:54: Auch alle später dann gefressen worden von den kleinen Seatlern?

00:26:57: Ja wir haben den Seatler auch gesehen.

00:26:59: Mindestens zwei Exemplare ein erwachsenes Exemplar und ein junges, ein sogenanntes Immaturis.

00:27:05: ich weiß gar nicht mehr wie alt das womöglich gewesen sein mag aber man erkennt das ganz gut daran dass die Stoßfedern also die Schwanzfedern der Jungvögel noch nicht weiß sind.

00:27:15: viel bei den Erwachsenen

00:27:16: Das war wirklich ein beeindruckender Vogel ist auch immer dankbar zum zeigen über zwei Meter Spannweite Kommen wir jetzt von dem einzelnen Vogel zu Deutschlands Flüssen.

00:27:26: Wie geht es unseren Flüßen?

00:27:27: Wir haben schon gehört, wenig unter acht Prozent sind in einem ökologisch guten Zustand.

00:27:33: und warum das wollen wir euch am Beispiel der Hafe erklären.

00:27:36: Und wir waren nicht alleine, das haben wir schon gesagt sondern auf der Hinfahrt von dieser Hafeltour hat Dr.

00:27:42: Rocco Buchter ganz viel erzählt und Rocco arbeitet beim NABO-Institut für Fluss & Auen Ökologie, dem IFA und was ihn dazu gebracht hat sich für die Hafe einzusetzen Das hören wir von Rocco selbst.

00:28:06: Ja, da haben wir es

00:28:15: gehört.

00:28:15: Rocco erzählt von seinem Parm und dem hat er mit zwölf versprochen, dass er sich um den Fluss kümmert.

00:28:21: Und damals gab es tatsächlich noch Lachse, bevor die Havel vom Menschen stark beeinträchtigt worden war.

00:28:28: Wie viel Fisch eigentlich da noch war, das erzählt er in einer anderen Geschichte und das fand ich ganz faszinierend.

00:28:33: Deswegen haben wir euch die auch mitgebrachte.

00:28:35: Wir haben so gut davon gelebt dass in einem Dorf die Leute vorrangig vom Fischfang gelebt haben.

00:28:41: Das hieß sie sind früh um fünf Uhr aufgestanden, haben ihre Netze reingeholt... ...und dann haben sie sich vor der Hütte gesetzt und haben den Tag ausgelassen abzählen.

00:28:51: Man sprach im Havel dann von der warnauschen Krankheit, wenn man Faultheit meinte.

00:28:56: Weil diese Leute ständig nur immer Folienwippen saßen oder in ihrem Garten umgekramt haben.

00:29:01: Weil der Riesenfischreichtum eben ihnen nicht mehr Arbeit

00:29:04: abschlangte.".

00:29:06: Ja jetzt kann man sich natürlich fragen, wieso gab es denn früher so viel mehr Fisch als heute?

00:29:10: Wie sah denn die Havel früher aus also

00:29:12: bevor

00:29:13: die Renaturierung an der unteren Havel begonnen hat?

00:29:17: Oder was sind überhaupt die Probleme, die so ein Fluss hat heutzutage?

00:29:21: Ja, eigentlich ist das Muster überall gleich.

00:29:24: Schifffahrt, Landwirtschaft – was Rocco als Hauptgrund nennt Siedlung, Infrastruktur.

00:29:29: der Fluss muss irgendwie weichen dieser ganze große Flussauenbereich um Siedlungen Platz zu machen, um Landwirtschaft betreiben zu können.

00:29:37: Dafür müssen wir vor allem ganz viel Wasser aus der Fläche.

00:29:40: Fluss würde gradig, um einen tiefen, geraden Fluss zu haben und den guten Schiff Baulig zu nutzen.

00:29:46: Und

00:29:46: diese Maßnahmen, die bei der Havel aber auch bei ganz vielen anderen Flüssen in Deutschland, Europa und weltweit vorgenommen werden um ihnen schiffbaulich Begeber zu machen, ihnen zu nutzen fühlen oftmals auch dazu dass große Feuchtgebiete die an dieser Flüsse gegliedert sind austrocknen das Seitenarme- und Flussschleifen abgeschnitten werden ausdrocknen Und dass natürlich Ufer befestigt werden, damit sie dann stabil sind.

00:30:11: Das sogenannte Deckwerk also etwas das ja die Uferböschungen befestigen, damit Sie durch Hochwasser und durch Strömung nicht abgetragen werden.

00:30:20: Ja

00:30:20: und dabei wurden die Flüsse ausgebaggert und der Rest an die Seiten gepackt und hat so Flut drin abgeschnitten, die sonst Hochwasser von der Havel oder von anderen Flüssen aufgenommen haben und in der Landschaft verteilt haben.

00:30:32: Man hat auch Wälder gerodet um da Landwirtschaft zu betreiben, das Wasser dann abgeleitet um die Flächen nutzbar zu machen.

00:30:39: Das Ganze war bei der Havel zwischen Jahrzehnten und Jahrzehnundneinzehnteviertzehn, da hat man sie ausgebaggert, begradigt all diese Sachen gemacht und was das für Folgen hat.

00:30:48: Das wollen wir jetzt Schritt-für-Schritt durchgehen.

00:30:50: wenn der Floß begradigt wird dann verliert er die natürliche Dynamik.

00:30:54: Die natürliche Dynamic ist es so meist schleifen zu machen oder auch einfach Flachwasserbereiche zu haben.

00:31:00: und wenn man ihn aus baggert und begradigte Dann kann man natürlich entspannt mit dem Schiff Ganz schnell von A nach B schippern.

00:31:06: Es ist immer tief genug, nicht nur das es wird sogar immer tiefer Denn der Fluss wird extrem schnell und griebt sich dabei selbst immer weiter ein.

00:31:14: Wenn ihr einen fluss euch vorstellt, der ganz viele Kurven nimmt Dabei bremst dich das Wasser auch.

00:31:18: da entsteht auf der einen Seite ganz viel Sand Auf der anderen Seite eine steile Uferkante wo sich die Eisvogel und die Uferschweibe dann freuen Und bei Hochwasser fließt ganz viel Wasser in die Feuchtwiesen In die Flut drin.

00:31:30: Das Ganze geht damit verloren.

00:31:33: Der Grundwasserspiegel sinkt, es gibt weniger Flachwasserzonen und was ich gerade meinte das Hochwasser kann nicht ausweichen.

00:31:39: Das quillt dann irgendwann über die Ufer, über die

00:31:43: Deiche.".

00:31:44: Ja und dass wir auch die Nutzung entlang des Flusses hat natürlich auch einen Einfluss auf die Wasserqualität.

00:31:50: Es geht vor allem um Einträge von bestimmten Substanzen, um Anreicherungen von zum Beispiel Dünger oder von Gülle.

00:31:56: Das führt dazu, dass mehr Stickstoff im Wasser ist, mehr Phosphor also Pflanzen wirksame Stoffe, die zum Beispiel die Algenblüte beeinflussen oder stärken.

00:32:06: Das für Zuwassertrübungen führt vor allem im Sommer zu Sauerstoffmangel und zwangsläufig dann auch wenn es ganz schlimm kommt zum Fischsterben.

00:32:13: Und das ist natürlich alles etwas was die Artenvielfalt in solchen Flussökosystemen stark beeinflusst.

00:32:18: Zusätzliche Belastung sind heutzutage auch Medikamente, die auch in der Landwirtschaft benutzt werden um die Kühe zu behandeln, um Schweine zu behandelt, die dann übers Grundwasser auch in den Fluss landen Oder Schwermetalle, Mikroplastik oder so genannte Ewigchemikalien.

00:32:32: Da ist sowas wie Teflon, Imprägnierung, Feuerlöscherum.

00:32:37: Solche Sachen gelangen auch direkt und indirekt in die Flüsse.

00:32:40: Das Ganze wird natürlich zusätzlich noch – wie soll es anders sein?

00:32:43: Verschärft durch zum Beispiel den Klimawandel, durch Hitzeperionen, durch Niedrigwasserzeiten Und insgesamt wird dadurch auch das Wasser wärmer, was für viele Fischarten zum Problem werden kann.

00:32:54: Ein Beispiel ist die Esche, die sich

00:32:56: z.B.,

00:32:56: ich glaube, ist so die magische Grenze.

00:33:00: Darüber wird es zu warm und sie kann sich dann nicht mehr erfolgreich reproduzieren.

00:33:03: Du

00:33:03: meinst den Fisch?

00:33:04: Nicht dem Baum?

00:33:05: Genau!

00:33:05: Den Fisch mit äh... Die Esche.

00:33:08: Wunderschöner Fisch.

00:33:09: Ja, und das Ergebnis, das klingt jetzt als sehr negativ, ist es leider auch für zu dramatischem Atemrückgang und Verlust von diesen Auen in Form von Lebensraum, aber auch für uns in Form vom Hochwasserschutz.

00:33:20: Das Gute ist man kann natürlich etwas dagegen tun und das nennt man dann Renaturierung im besten Fall.

00:33:27: also es gibt ganz viele Maßnahmen und das ist natürlich ein Prozess der sehr lange dauert.

00:33:32: Aber das Beispiel der Havel ist ein schönes woan wir zeigen können wie eine solche Fluss-Renaturierung von Statten gehen kann.

00:33:38: Ja

00:33:38: was hat sich getan seitdem?

00:33:40: Und was heißt eigentlich seit dem?

00:33:42: Der Navo hat einer unteren Havel eines der größten Fluss-Renaturierungsprojekte umgesetzt.

00:33:47: Und die Planung war bereits einundneunzig, da kam es zum ersten Antrag, zweitausendfünf zu Bewilligungen und dann ging's los.

00:33:56: erster Spartenstich zwanzigzehn.

00:33:58: das soweit die Renaturierungsanfänge in Zahlen.

00:34:01: Ja und seit zweitausendzehn werden neunzig Kilometer des Flusses renaturiert.

00:34:06: Das ist ein ziemlich langer Abschnitt Und das beinhaltet Maßnahmen wie zum Beispiel den Anschluss von Altarmen, also solche die in der Vergangenheit abgeschnitten wurden.

00:34:15: Die nicht mehr durchflossen werden wo es auch zu Umkipprozessen kommt im Sommer wenn Sauerstoffmangel herrscht und so weiter.

00:34:23: Die werden dann wieder an den Hauptstrom angeschlossen und können dann auch von vielen Tieren und Pflanzen genutzt werden.

00:34:29: Ja Martin hat vorher gesagt Deckwerk wurde angebracht.

00:34:32: Das heißt, Ufer wurden befestigt durch ganz viele Steine das eben der Fluss nicht mehr ausweichen kann sondern in seinem festen Bett bleibt.

00:34:39: Das muss natürlich rückgängig gemacht werden.

00:34:41: Das heisst alle Steine die das ganze Deckwerk entfernen damit wieder Dynamik reinkommt und wieder Flachwasserzonen entstehen.

00:34:49: Flachwasserzonen sind wichtig für Wasserpflanzen, für viele Vögel usw..

00:34:53: Ja, man muss nämlich im Kopf behalten.

00:34:55: So ein Fluss hat ja eine natürliche Strömung und die hat Verwirbelungen und die führt zwangsläufig dazu dass in einem natürlichen Flussbett ganz natürlich diese Meander entstehen also diese Fluss-Bögen und dadurch haben wir eben die Bildung von zum Beispiel Steilufern die sehr wichtig sind für bestimmte Vogelarten was ich schon erwähnt Uferschwalbe aber auch der Eisvogel oder je nach Region vielleicht auch der Biennfresser

00:35:19: Natürlich auch nicht nur Vögel Wir sind hier natürlich ein bisschen Voreingenommen auch Liegeplatz für große Muschelarten.

00:35:24: Ganz, ganz wichtig.

00:35:25: also wenn ihr einen begradigten Fluss mal sie einmal seitlich aufschneiden würdet dann hättet ihr bei so einem Begradigten Kanal sozusagen eine U-Form oder so ne V-Form die da einfach die ganze Zeit gerade ausgeht.

00:35:38: Wenn dir das bei nem renaturierten oder bei nem natürlichen fluss machen wird Hättet Ihr ne ganz verschiedene lange Linie mit ganz vielen Flachwasserbereichen Mit tieferen Regionen verschiedenen Sedimenten, sandige Stellen auch schlammige Stellen.

00:35:52: Also da ist viel mehr Diversität alleine in so einem Querschnitt von einem Fluss und da versucht man wieder hinzugehen.

00:35:59: Und da muss man den Fluss aber sehr doll ich nenne zu wieder schubsen dass es passiert und vieles rückgängig machen wie zum Beispiel dieses Flutrin anschließen was ich vorhin erzählt habe wo man die vorher zugemacht hat.

00:36:11: die müssen natürlich wieder frei gemacht werden.

00:36:14: dann musste diese Räume wieder Wasser fließen können vom Fluss.

00:36:17: Das hat auch mit Hochwasserschutz zu tun.

00:36:19: Diese Flutinnen und auch die angrenzenden Feuchtgebiete nehmen also überschwüssiges Wasser auf, wenn es dann mal zu stark kriegen Momenten kommt.

00:36:28: Und es ist natürlich auch wichtig, dann die anggrenzten Aowälder zu renaturieren, zu pflanzen, wenn sie da gar nicht mehr existieren und auch wieder an den dynamischen Flusslauf quasi anzuschließen.

00:36:39: So jetzt haben wir ja ganz viel erzählt.

00:36:41: Flussrührheile, fluss kaputt.

00:36:43: was macht man um wieder heile zu machen?

00:36:44: Wie ist denn jetzt der Stand Heute, nach über zwanzig Jahren Arbeit?

00:36:48: und wir können jetzt aus persönlicher Erfahrung sagen.

00:36:51: Da war echt was los!

00:36:52: Ich hatte vorher gedacht, boah, dann sind da vielleicht ein paar Gänse, ein paar Enten so wie man das vielleicht von einem weniger naturner Fluss kennt mal einen Hauptentaucher, mal einen Bless-Hoon, was ja auch schon alles top ist.

00:37:02: aber da war echt richtig richtig viel los.

00:37:04: Wir haben tolle Sachen entdeckt.

00:37:06: Wir hatten Raubseeschweibe noch eine seltene Seeschwalbenart Wir haben selber entdeckt, auch zwergsthaben.

00:37:13: Das war total toll!

00:37:14: Wir hatten unglaublich viele Entenarten und so weiter... Also man kann sagen da hat sich einiges getan.

00:37:19: Da hat sie einiges getannt.

00:37:20: also es war wirklich ein bisschen wie im Bilderbuch wie in der Naturdurku überschwemmte Wiesen, überschwemmnte Flussbereiche und alles war voll mit Vögeln Gänse, mit ihren Küken Seeschwärmen die gekreischt haben Lachmülven, also das war wirklich eigentlich ein Traum

00:37:36: Total, die Havel war und wird wieder das größte zusammenhängende Binnenfeuchtgebiet im westlichen Mitteuropa.

00:37:42: Und das ist ein ganzes Stück Arbeit.

00:37:43: wir haben es jetzt natürlich auch sehr schön beschrieben.

00:37:46: Das ist auch so empfunden aber da ist noch einiges zu tun.

00:37:48: bis zwanzig drein dreißig sind bei Maßnahmen geplant um die Hafel wieder möglichst naturnah herzustellen.

00:37:55: und wenn ihr gerade das Handy parat habt und nicht Autofahrt oder ähnliches öffnet doch mal den Maps dienst eurer Wahl und gibt Havel berg ein Und da seht ihr, wie dieser Fluss von oben aussieht.

00:38:05: Das ist kein geradeer Fluss, das ist ein riesen breites Ding in der Landschaft!

00:38:11: Da kann man schon von oben ahnen, dass da ordentlich was los ist.

00:38:14: Ja und dazu Hause sind viele, viele Arten und darunter auch viele bedrohte Arten... ...und da hören wir uns nochmal an, was Rocco zu sagen hat.

00:38:23: Man muss wissen, dass hier über elevenhundert vom Aufstärk mit rote und stark differente Virenpflanzenarten

00:38:33: leben?

00:38:33: Das ist schon eine Hausnummer und darunter sowas wie Seeatler, so was wie Wachtelkönig.

00:38:38: Und nicht nur die, die da brüten wie diese beiden sondern auch viele durchziehende Vogelarten nämlich Die Havel liegt quasi als gute Raststätte für diverse Zugvögel weil zwei große Vogelzugrouten dadurch gehen.

00:38:52: Zum Abschluss des Hauptteils haben wir noch einen O-Ton von Fabian und mir wo wir uns über die Artenvielfalt in der Hafenniederung auslassen Und auch noch ein Flussuferläufer, oder?

00:39:05: Da ist am Ufer auf unserer Seite links von den Brandgänsen schläft eine kleine Knäckente.

00:39:12: Eine sehr schöne, mein Lieblingsentenart.

00:39:15: Noch einen Waldwasserläufe daneben und links neben der Knäkente hockt noch ein kleiner Wald... Also er heißt nicht kleinere, es sind Waldwasser-Läufe.

00:39:23: Und ein Kiebitz ist da auch noch.

00:39:27: Also man hört Die eine oder andere Vogel atmen wusste teilweise gar nicht.

00:39:30: Wir hatten so ein Mikro, wir wussten gar nicht was wir jetzt irgendwie zuerst erklären sollten.

00:39:35: Das war wirklich wirklich schön und ich hoffe das hat euch einen kleinen Einblick gegeben.

00:39:39: Man muss natürlich an der Stelle auch sagen So viel Arbeit kostet natürlich auch Geld.

00:39:44: Und da möchten wir in der stelle auch nochmal Danke an die Projektpartner sagen und das macht Martin

00:39:48: An die vielen Projektpartners die involviert sind aber natürlich auch an denjenigen die das ganze Projekt finanzieren nämlich das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums und natürlich nicht zu vergessen die beiden Länder, die an diesem Renaturierungsprozess beteiligt sind nämlich Brandenburg- und Sachsen-Anhalt.

00:40:06: Ja ich hoffe ihr habt einen Einblick bekommen was so ein Fluss ausmacht in welchen Zustand viele leider sind oder gewesen sind wie man sie wieder herstellt am Beispiel der Havel und so bisschen schöne Momente mitgenommen die Martin Ichther auf dem Schiff hatten.

00:40:20: und damit würde ich sagen paar Tipps wie ihr die Hafe selbst entdecken könnt kriegt ihr jetzt gleich noch im Nabooge Zwitscher.

00:40:32: Wenn ihr vielleicht nicht wortwörtlich, aber doch noch ein bisschen tiefer in die Havel eintauchen wollt.

00:40:37: Dann könnt ihr das sehr gerne aktiv machen zum Beispiel bei einer Fahrradtour auf dem Havel-Radweg oder mit dem Kanu über die Hafel selbst paddeln daweise.

00:40:48: Besucht die Ausstellung Das Haus der Flüsse in Havelberg oder das Nabobesucherzentrum in Milo.

00:40:54: Außerdem bietet die Hafe quasi einen Milliarden Sternhotel und zwar den Natur- und Sternenpark Westhafeland.

00:41:01: Und ich habe da selbst übernachtet in der Region, dass es wirklich dunkel ist und man sieht viele, viele Sterne.

00:41:07: also ein Paradies für alle Hobbyastronomeninnen und Sternenfreunde oder einfach Menschen die sich über ganz, ganz viele Sternen freuen!

00:41:16: Ja, und wenn ihr Lust habt das Paradies Havel zu schützen dann könnt ihr das tun indem ihr zum Beispiel Havelpartin oder Havelpate werdet.

00:41:23: Dann könnt ihr nämlich mit uns zusammen die Vielfalt in der Havel ja bewahren damit der natürliche Flusslauf wieder hergestellt werden kann damit Auwälder gepflanzt werden können und damit zb Deiche zurückgebaut werden

00:41:35: Und dass für den langfristigen Hochwasserschutz und die Artenvielfalt also für Mensch und Natur.

00:41:41: und das Geld fließt zu hundert Prozent in das Herzensprojekt Havel.

00:41:45: Ihr bleibt außerdem bestens informiert über die Fortschritte an der Havel durch regelmäßige Projektberichte.

00:41:51: Oder wenn ihr nicht selber Havel-Patein oder Pate sein wollt, dann verschenkt gerne die Patenschaft!

00:41:56: Mehr Infos dazu unter nabo.de.

00:41:58: slash Havel minus Pate und generell nabo d e. slash Hafel guter Adresse da gibt es auch ganz viel über die Havel zu finden.

00:42:06: Ja, und wenn ihr selbst vor Ort einmal die Vögel erleben wollt oder auch das Renaturierungsprojekt dann gibt es noch eine Möglichkeit in diesem Jahr nämlich einer Havel-Schiffstour am elften Oktober.

00:42:17: zwei tausend sechsund zwanzig greift zu.

00:42:20: reserviert euch die Tickets die sind schnell weg und dann habt ihr noch eine möglichkeit in diesem ja ein bisschen Wasservögel zu gucken.

00:42:27: Und damit kommen wir zum letzten Kapitel des Tages dem Bird of the Day und ich spiele ihn ein.

00:42:40: Ich habe sie lieb.

00:42:41: In der Schulzeit in meiner stürmischen Anfangszeit, meine Facharbeit damals in der Schule über diesen Vogel geschrieben.

00:42:49: Aha!

00:42:49: Warum ging es da genau?

00:42:52: Also ich versuche das nicht zu verraten.

00:42:54: Da sind wir froh wie es drin.

00:42:57: Dieser Vogel ist ein typischer Bewohner von intakten Flusssystemen denn dieser Vogel braucht etwas was nur einen Intakterfluss so richtig selbst macht zumindest nämlich steile Ufer zum Brüten, wo sie bis zu ein Meter Tiefe Brutröhren reingrebt.

00:43:14: Was ich schön finde den englischen Namen?

00:43:17: Ja du hast ihn schon mal erwähnt.

00:43:19: Das ist der nämlich der Sand Martin sozusagen.

00:43:22: Der heilige Martin.

00:43:23: Und wenn Sie nicht gerade brütet dieser Art die wir hier suchen dann bildet sich Schlafgemeinschaften ähnlich wie das Stare auch tun im Schiff zum Beispiel wenn dein Schiff vorhanden ist und sie gehört zur kleinsten Piepart in Europa.

00:43:37: also wir haben insgesamt

00:43:38: Gut aufgepasst, Martin.

00:43:39: Hier Arten glaube ich die wir in Deutschland...

00:43:43: In Deutschland ja!

00:43:45: Aber europaweit weiß sie gerade gar

00:43:46: nicht.

00:43:46: Europas wird mehr.

00:43:48: Da kommt hier noch die Rötel-Bieb dazu

00:43:50: und richtig genau Und ich glaube wir können es auflösen.

00:43:53: Es ist eine Schwalbenart und zwar genauer Die Uferschwalbe.

00:43:57: Ich glaube die Steilwände an den Flussufern haben's dann letztendlich verraten.

00:44:02: Und ja eine ganz schöne Art die ich lange nicht mehr gesehen habe.

00:44:04: aber ich war auch lang nicht mehr auf der Suche.

00:44:06: Ganz interessant zu denen, manchmal leider nutzen sie auch so Ausübe von irgendwelchen Baustellen und gehen dann einfach in diese riesen Sandhaufen rein.

00:44:14: Und dann dürfen die ja nicht mehr weggemacht werden.

00:44:18: Man kann anhand der Löcher die Brutpaare feststellen aber es ist nicht eins-zu-eins.

00:44:21: also ich zähle zwanzig Röhren das heißt es sind zwanzige Brudpaare hier sondern besonders die Männchen graben mehrere Röhrchen und beeindruckend damit die Weibchen.

00:44:30: Je mehr Schweiben es sind desto mehr müssen sich die Mänchen ins Zeug legen bauen.

00:44:35: Da gibt es einen Faktor, mit dem man das rechnet mal so und so viel und damit schließt man dann auf die Anzahl der Brutpaare.

00:44:42: Ja und erkennen könnt ihr sie im Vergleich auch zur Mehlschwalbe oder zur Rauchschwalbel daran dass sie eine braune Oberseite hat und eine weiße Unterseite mit einem typischen braunen Halsband

00:44:54: Und mit der Uferschwalbe im Hintergrund.

00:44:57: natürlich der Hinweis schaut beim NABU Instagram Kanal vorbei Was da so abgeht, Bad of the Day.

00:45:03: Machen wir immer was zu und dann direkt auch der Link zur Folge!

00:45:07: Wir freuen uns wenn ihr in zwei Wochen wieder einschaltet.

00:45:09: bis dahin sagt es gerne weiter, empfiehlt uns weiter, abonniert uns, lasst uns eine Bewertung da oder schreibt uns gerne, wenn ihr Anregungen habt.

00:45:18: Und zwar unter Voguepodcast at nabo.de.

00:45:22: Vielen vielen Dank fürs Zuhören.

00:45:24: Vielen dank dass Ihr reingezitschat hört und unterstützt.

00:45:28: Wir haben euch sehr lieb und wünschen Euch einen wundervollen Tag Bis

00:45:31: ganz bald.

00:45:32: Tschüss!

00:45:32: Macht's gut, tschüss!

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